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Selbst bedruckte Moltontücher – Baby Geschenkidee

Zur Zeit geht in meinem Bekanntenkreis wirklich der Baby Wahn um – wohin ich auch nur schaue, alle meine Freunde / Bekannte / Kollegen / alle anderen wollen schwanger werden, sind schwanger oder haben grad frisch Nachwuchs bekommen. Ich glaube daran erkennt man, dass ich langsam alt werde. Dabei fühle ich mich noch wie 23 und Kinder sind für mich gedanklich noch in  sehr weiter Ferne.

Das Problem bei den ganzen Kindern ist, dass mir nach und nach echt die Ideen für Baby Geschenke ausgehen. Zur Geburt schenkt man ja normalerweise etwas praktisches für die Kleinen und greift so hoffentlich den Eltern in der Anfangszeit wenigstens ein ganz kleines bisschen unter die Arme. Und je mehr Leute mit Kindern man kennt, umso mehr Ideen hat man schon verbraucht – ich will ja nicht immer das gleiche schenken. Umso dankbarer bin ich, wenn mir meine Lieblingskollegin mal wieder ein paar Tipps zusteckt – die weiß, wovon sie redet.

Das absolute Geschenke Highlight war bisher immer die selbst gemachten Baby Decken, insbesondere wenn sie selber gemacht sind. Nachdem ich aber mittlerweile gefühlt die zehnte Babydecke genäht habe (und die dauern wirklich lange), brauche ich endlich mal ein bisschen Abwechslung. So süß die kleinen Decken auch sind, irgendwann will man nicht mehr abends an der Nähmaschine sitzen und sich zum hundertsten Mal ein neues Muster raussuchen.

Als ich letztens dann auf einer Familienfeier war, habe ich eine neue unerlässliche Sache im Baby Kosmos kennen gelernt: Spucktücher (ja, sie sind genau dafür da, woran Du gerade denkst). Wenn Du selber Freunde mit Babys hast, weißt Du wie unglaubliche viele Spucktücher die kleinen am Tag verbrauchen. Da reicht keine Küchenrolle dieser Welt. Meistens gibt es die praktischen Helfer aber nur in weiß und nur selten in bunt oder mit Druck. Die weiße Variante finde ich etwas langweilig und die bedruckten, die ich bisher gesehen habe, waren nicht wirklich hübsch. Das kann ich selber doch besser. Und da kam mir endlich eine neue Idee für ein schönes DIY Babygeschenk: selbstbedruckte Moltontücher.

Selbst bedruckte Moltontücher


Für das Bedruckten benötigst Du:

  • Moltontücher – am besten zwei oder drei Mal bei 60°C vorgewaschen, ungewaschen nehmen die Tücher keine Farbe auf
  • Stofffarbe in Deiner Lieblingsfarbe
  • Stempel – meine Stempel sind alle von Marga Marina, weil sie einfach die schönsten Designs hat, ihre Stempel Kollektion findest Du hier
  • Zeitungspapier

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst breitest Du die Zeitung auf Deiner Arbeitsfläche aus, dass Du nicht ausversehen Deinen Schreibtisch / Küchentisch / was auch immer mit bedruckst
  2. Wenn noch nicht geschehen, solltest Du die Tücher vor dem Bedrucken bügeln. Dadurch verziehen sich Deine Stempelmotive nicht so sehr und die Tücher werden auch noch etwas weicher.
  3. Um die Stofffarbe auf Deine Stempel aufzutragen, kannst Du entweder ein Stempelkissen benutzen oder einen kleinen Schaumstoff Pinsel. Derzeit gibt es beispielsweise bei Søstrene Grene im Künstlerbedarf kleine Pinsel, die sich hervorragend dafür eignen.
  4. Wenn Du genug Farbe auf Deinen Stempel aufgetragen hast, kannst Du einfach wild drauf los stempeln. Ich habe mich für drei unterschiedliche Muster entschieden: ein versetztes Muster mit Bären, gerade Linien mit kleinen Füchsen und wild herumlaufende Tierpfoten.
  5. Wenn Deine Stofffarbe getrocknet ist, solltest Du noch einmal über die Tücher drüber bügeln um die Farbe etwas zu fixieren – fertig! Jetzt nur noch Schleife drum und ab damit in den Baby Geschenkkorb.

Und was sagst Du dazu? Bekommen bei Dir neuerdings auch alle Kinder? Oder hast Du bereits selber Kinder? Und was verschenkst Du am liebsten zur Geburt? Wenn es so weiter geht, brauch ich auf jeden Fall noch ein paar Ideen!

Die nächste Baby Party ist erst in ein paar Monaten, aber die bedruckten Spucktücher sollen auf jeden Fall im Geschenkkorb landen? Kein Problem, nimm die Idee solange mit zu Pinterest:

Süßkartoffel Pommes mit Zimt und Avocado Aioli

Heute habe ich mir mal einen Tag auf dem Sofa gegönnt – jeden Tag bloggen ist auf Dauer doch recht anstrengend. Aber ich bin recht stolz darauf, wie weit ich es bisher geschafft habe. Als ich gestartet bin, hätte ich es niemals im Leben gedacht, dass ich es wirklich bis Tag 17 schaffen würde. Normalerweise bin ich nicht der Durchhalte-Typ. Täglich schreiben und Vollzeit Job sind auch nicht so leicht unter einen Hut zu bringen. Deshalb gab es heute zum Abendbrot eine kleine Belohnung in Form von Pommes.

Da ich aber eigentlich etwas gesünder essen wollte im Februar, gab es heute die Süßkartoffel Variante mit eigenem Dip. Am liebsten esse ich Süßkartoffel Pommes mit Zimt, weil sie dadurch ein leicht süßliches Aroma bekommen. Dazu gab es Avocado Aioli mit einem kräftigen Spritzer Limette, die den perfekten Kontrast zum Zimt ist. Ich weiß, die Kombination hört sich im ersten Moment etwas abgefahren an, aber glaub mir, es lohnt sich auf jeden Fall das Rezept einmal auszuprobieren.

Süßkartoffel Pommes und Avocado Aioli


Für zwei Personen benötigst Du:

  • zwei große Süßkartoffeln
  • 2EL Öl
  • 1EL Mehl / Stärke
  • 1 große Prise Zimt
  • 1 Prise Chilliflocken
  • 1 reife Avocado
  • 2EL griechischer Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Limette

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst heizt Du den Backofen auf 200°C vor.
  2. Währenddessen wäschst Du die Süßkartoffeln und schneidest sie in kleine Spalten (Pommes Größe)
  3. Danach gibst Du sie entweder in eine große Schüssel oder einen Gefrierbeutel, gibst das Öl, Mehl, den Zimt und die Chiliflocken dazu und schüttelst alles solange durch bis sich die Gewürze gleichmäßig verteilt haben.
  4. Dann verteilst Du die Süßkartoffel Pommes gleichmäßig auf einem Backblech, so dass sie sich nicht überlappen und schiebst sie für ca. 25Minuten in den Ofen.
  5. Während die Pommes vor sich hin backen, halbierst und schälst Du die Avocado und gibst sie mit dem Joghurt in eine Schüssel. Dann presst Du darüber die Limette aus und zerdrückst den Knoblauch und gibst ihn ebenfalls dazu. Danach zerdrückst Du mit einer Gabel die Avocado und rührst alles solange durch bis eine cremige Aioli entsteht.
  6. Wenn die Pommes goldbraun gebacken sind, können sie aus dem Ofen und sofort mit der Aioli genossen werden.

Und was sagst Du Dazu? Isst Du lieber die alt bewährten Pommes aus Kartoffeln oder bist Du auch unter die Hipster gegangen und isst jetzt Süßkartoffel Pommes? Gibt es die neue Pommes Sorte auch neuerdings überall bei Dir (in Hamburg kann man jetzt echt überall die orangene Alternative bestellen)? Und womit würzt Du Deine Pommes am liebsten?

Zimt, Knoblauch und Avocado zusammen sind Dir grad noch nicht ganz geheuer und Du brauchst noch einen Moment bis Du Dich an dieses geschmackliche Abenteuer wagst? Kein Problem, nimm das Rezept solange mit zu Pinterest:

Mobile Niedlichkeit – Meerschweinchen Pin zum selber machen

Lange habe ich mich davor gescheut meine große Meerschweinchen Liebe hier auf dem Blog mit Dir zu teilen, da sie immer wieder verwirrte Gesichtsausdrücke und Verwunderung hervorruft. Irgendwann wird die ewige Frage wie, Meerschweinchen? auch einmal anstrengend. Aber weil meine beiden Pups Knöpfe die niedlichsten Mitbewohner der Welt sind, habe ich beschlossen, dass sie mehr Platz auf dem Blog bekommen sollen. Zum Beispiel in Form von niedlichen DIYs mit und für Meerschweinchen. Deshalb habe ich heute einen ganz tollen Pin zum selber machen für Dich, damit auch Du immer ein Stück Niedlichkeit mit dabei haben kannst.

Meerschweinchen Pin / Brosche


Für einen Pin benötigst Du:

  • ein Stück weißes Filz
  • ein Stück braunes Filz
  • Garn in den Farben schwarz, braun, rosa und weiß
  • eine Broschennadel

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst skizzierst Du freihändig zwei gleich große Meerschweinchen auf dem weißen Filz und schneidest sie aus.
  2. Dann schneidest Du aus dem braunen Filz einige Punkte zu, je nachdem wo Du gerne Flecken auf Deinem Meerschweinchen haben möchtest. Ich habe mich für einen großen Fleck auf dem Poppo entschieden. Außerdem benötigst Du noch ein kleines Ohr.
  3. Als nächstes nähst Du die Broschennadel auf der Rückseite von einem Meerschweinchen Zuschnitt fest.
  4. Danach nähst Du Deine Flecken und das Ohr auf den anderen Meerschweinchen Zuschnitt mit einem einfachen Stich auf.
  5. Dann ist das Auge und die Nase / Schnute dran. Dazu habe ich mit dem schwarzen und rosa Garn freihändig beides mit ein paar mehr Stichen gestickt.
  6. Als letztes vernähst Du die Rückseite mit dem Vorderteil an der Seite entlang, so dass die ganzen Nähte dazwischen verschwinden – fertig!

Jetzt kannst Du Deinen neuen kleinen knuddeligen Begleiter anpinnen, so dass Du an stressigen Tagen immer etwas mobile Niedlichkeit mit dabei hast.

Und was sagst Du dazu? Kennst Du noch jemanden, der Meerschweinchen hat? Und hattest Du als Kind auch einmal Meerschweinchen? Oder ein anderes Haustier? Und wie sieht Deine jetzige Haustier Situation aus?

Das nächste verregnete Wochenende naht und Du willst den Meerschweinchen Pin solange im Hinterkopf behalten? Kein Problem, nimm ihn einfach mit zu Pinterest:

Einfaches Mini Reise Portemonnaie

Also wenn es so bitter kalt wie heute ist, dann sehne ich mich nach Wärme und Sonne und Strand und Urlaub – geht Dir bestimmt nicht anders, oder? Am liebsten würde ich mich in den nächsten Flieger in den Süden schwingen und mich in ein Reise Abenteuer stürzen. Einfach mal wieder ein bisschen Sonnenstrahlen tanken und endlich diesen fürchterlichen Winter hinter mir lassen. Das wäre jetzt genau das richtige für mich.

Vorher müsste ich aber noch den Koffer packen und da bin ich eher einer von der minimalistischen Sorte. Ich habe keine Lust riesiges Gepäck hinter mir herschleifen zu müssen und stundenlang am Gepäckband zu warten. Bei mir muss alles kompakt, praktisch und bequem sein. Wenn nicht mindestens eine dieser drei Sachen gegeben ist, dann muss das Teil leider zuhause bleiben – egal ob Lieblingsteil oder nicht. So geht es mir auch beim Portemonnaie. Nachdem mir in China einmal mein Portemonnaie mit nicht wenig Bargeld gestohlen wurde, nehme ich nur noch eine Kompaktlösung mit, die sich nicht so leicht aus der Handtasche ziehen lässt. Denn ohne Kreditkarte dastehen möchte ich nicht noch einmal – der Schock reicht locker für den Rest meines Lebens.

Wenn Du bei Deiner nächsten Reise auch lieber den Taschendieben nicht in die Karten spielen willst, habe ich Dir heute genau das richtige DIY für Dich mitgebracht: ein Mini Reise Portemonnaie. In dem kannst Du alles unterbringen, was du brauchst. Denn Du hast genug Platz für zwei bis drei Karten, Scheine und ausreichend Kleingeld. Da sollte also hoffentlich kein Wunsch offen bleiben.

Mini Reise Portemonnaie


Für ein Mini Reise Portemonnaie benötigst Du:

  • das Mini Portemonnaie Schnittmuster – Klick hier 
  • Wollfilz oder SnapPap in der Größe 20x40cm
  • Garn in einer passenden Farbe
  • einen Druckknopf plus Zange
  • eine Lochzange, wenn Du SnapPap verwendest

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

Zuerst überträgst Du das Schnittmuster auf Deinen Stoff und schneidest es aus. Wenn Du mit SnapPap arbeitest, solltest Du die Ecken wie auf dem Schnittmuster eingezeichnet mit einer Lochzange ausstanzen, dadurch verhinderst Du einreißen. Dann schneidest Du die Schlitze für die Karten ein, am einfachsten macht sich das mit einem Cuttermesser oder Skalpell – aber schneid Dich nicht! Danach kannst Du einmal alles in Form falten, dass es sich gleich besser nähen lässt.

Als nächstes faltest Du den unteren Teil mit den Laschen falsch herum, so dass die Seiten rechts auf rechts liegen. Mit der Nähmaschine nähst Du dann die beiden inneren Laschen wie auf dem Bild eingezeichnet an der langen Seite zusammen. Die Nahtzugabe beträgt 0,5cm. Vergiss nicht die Enden zu verriegeln.

Als nächstes dreht Du das Portemonnaie richtig herum, mit SnapPap musst Du etwas ziehen, da das vegane Leder etwas störrisch ist. Danach nähst Du den oberen Teil mit den Kartenschlitzen mit dem Deckel zusammen indem Du an allen drei Kanten entlang nähst, so dass sich ein U ergibt. Als letztes musst Du nur noch den Druckknopf anbringen und dann bist Du auch schon fertig.

Das war es auch schon – war doch super einfach, oder? Und das Portemonnaie passt in jede Handtasche, Rucksack oder wo auch immer Du es dabei haben willst. Dabei ist es klein genug, dass es niemand so schnell zu fassen bekommt, aber trotzdem groß genug, dass Du das wichtigste immer dabei haben kannst.

Und was sagst Du dazu? Wurde Dir auch schon einmal Dein Portemonnaie geklaut? Und was ist Dein nächstes Reiseziel in diesem Jahr? Und träumst Du genauso viel von der Sonne, wie ich gerade?

Bis zu Deinem nächsten Urlaub dauert es noch ein bisschen, das praktische Mini Reise Portemonnaie soll aber auf jeden Fall mit? Kein Problem, nimm es solange mit zu Pinterest:

Der Kick am Morgen – Mango Melone Smoothie Bowl

Frühstück ist ja immer so eine Sache bei mir – ohne geht es gar nicht, aber morgens bin ich immer so gehetzt, dass ich mir nie die Zeit dafür nehme. Also hole ich mir irgendetwas auf dem Weg zur Arbeit oder löffle eine Schüssel Haferschleim vor dem Bildschirm, während ich schon die ersten eMails beantworte. Das ist zu einer ganz schlechten Angewohnheit bei mir geworden. Aber eigentlich habe ich mir vorgenommen, dass es dieses Jahr endlich mal etwas gesünder auf meinem Teller zugehen los.

Deshalb probiere ich gerade einige neue Frühstücksideen aus und bin bei dieser Variante hier hängen geblieben. Ein ähnliches Rezept habe ich Dir bereits letzte Woche gezeigt mit meinem Good Morning Smoothie, diese Smoothie Bowl geht in eine ähnliche Richtung, schmeckt aber noch viel fruchtiger (wenn das überhaupt geht). Die Kombination aus Melone und Mango hat einen leicht tropischen aber auch erfrischenden Kick und wird auf jeden Fall einer meiner neuen Frühstückslieblinge. Alternativ kann man den Smoothie aber auch abends auf dem Sofa löffeln. Wie so vieles bei mir in letzter Zeit, aber ich bin ein absoluter Süßigkeiten Junkie.

Mango Melone Smoothie Bowl


Für eine Smoothie Bowl benötigst Du:

  • ein kleines Glas gefrorene Mango
  • ein kleines Glas gefrorene Honigmelone (wenn Du keine im Kühlregal findest, kannst Du auch selber welche einfrieren)
  • ein halbes kleines Glas Kokoswasser

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Als erstes gibst Du alle Zutaten in einen Standmixer und pürierst alles solange durch, bis es Eiscreme Konsistenz hat. Wenn Du keinen Standmixer hast, kannst Du auch mit einem Pürierstab alles in einem hohen Becher durchmixen.
  2. Danach gibst Du den Smoothie in eine Schüssel. Du kannst die Smoothie Bowl ganz nach Belieben dekorieren, aber ich bin da eher Purist.
  3. Genießen!

Und was sagst Du dazu? Bist Du ein Frühstücksmensch oder bekommst Du morgens nichts runter? Was sind Deine absoluten Frühstückslieblinge, die ich auf jeden Fall mal probieren sollte?

Du denkst noch etwas über Abwechslung auf dem Frühstücksteller nach und willst die Smoothie Bowl demnächst einmal testen? Kein Problem, nimm sie einfach mit zu Pinterest:

Vom Durchhalten und der Mopsliebe

Mittlerweile schreiben wir Tag 12 vom #28DaysofBlogging und ich habe mich bisher wacker geschlagen. Aber heute rächt sich meine Planlosigkeit und wahllose Themenauswahl, deshalb ist es mal wieder Zeit für einen Real Talk. Eigentlich hatte ich für heute so viel geplant, wollte so viel vorbereiten für die kommende Woche. Ich bin seit zwölf Stunden am Werkeln und Basteln und irgendwie wollte heute aber auch so rein gar nichts klappen. Keine meiner Idee hat auch nur annähernd funktioniert und nebenbei bin ich in meiner Wohnung im Chaos versunken. Nun stehe ich zwischen Holzlatten, Nähmaschine und tausend anderen Bastelaccessoires und habe trotzdem nichts vorzuweisen.

Die Frustration ist groß und am liebsten würde ich das Handtuch werfen. Aber irgendwie will ich auch an meinem Traum vom Daily Blogging im Februar festhalten. Deshalb sitze ich spät abends mal wieder am Küchentisch, starre die Tastatur an und weiß nicht, was ich schreiben soll. Ich habe heute leider kein DIY für Dich, das ist nämlich irgendwo in der planlosen Selbstmach-Explosion von heute in meinem Wohnzimmer versunken.

Stattdessen habe ich Dir diesen wunderschönen Mops mitgebracht. Der hat so absolut überhaupt nichts mit DIY und Essen zu tun, aber niedlich ist er trotzdem. Und ich finde Mops Hunde ganz toll. Ja, ich sage Mops Hunde, weil ich das Wort Möpse irgendwie unpassend finde. So viel Niedlichkeit hat mehr verdient als mit eine obszöne Anspielung. In Situationen wie jetzt finde ich süße Tierbilder beruhigend, ja ich weiß irgendwie ein Klischee, aber irgendwo muss das ja herkommen. Diesen süßen Kerl hier habe ich in China getroffen, aber er war kein großer Freund von Ohren kraulen (leider). Niedlich gucken kann er aber wirklich gut.

Und was sagst Du? Was hast Du heute gemacht? Was machst Du in Situationen, in denen alles, aber auch wirklich alles schief geht? Hast Du irgendwelche Tipps für mich? Oder hast Du irgendwelche Themenwünsche für die kommenden Tage?

Große Google Analytics Liebe bei der Blogger@Work Konferenz

Kaum zu glauben, aber in 42 Tagen (!!) findet die erste Blogger@Work Konferenz in Hamburg statt und ich bin als Speaker dabei. Am 25.03. ist es endlich soweit, ich darf meine große Google Analytics Liebe mit den wundervollen Teilnehmern im Mindspace teilnehmen und mich hoffentlich diversen Fragen rund ums Thema stellen. Ich kann Dir gar nicht sagen, wie absolut über aufgeregt und hibbelig ich schon bin.

Bisher steht mein Talk nur in meinem Kopf und ich muss noch einiges vorbereiten. Aber bevor ich starte, will ich Dir natürlich die Möglichkeit geben noch ein bisschen an der Agenda mit zu pfeilen. Bei meinem ersten Vortrag zum Thema habe ich mich sehr auf technische Dinge fokussiert und dabei etwas vergessen, dass nicht alle Blogger meine große Liebe zu JavaScript teilen. Deshalb soll es sich diesmal mehr um das Interface von Google Analytics drehen und welche Möglichkeiten für Analysen es Dir bietet.

Häufig habe ich das Gefühl, dass die meisten Blogger Google Analytics nur nutzen um ihr Mediakit zu befüllen oder spätestens bei den Seitenaufrufen und Sitzungszahlen aufhören. Dabei kannst Du so viel mehr erfahren, wenn Du weißt, wo Du suchen musst. Google Analytics kann Dir diverse Anhaltspunkte für die Optimierung geben und beschränkt sich nicht nur auf Seitenaufrufe. Mit ein bisschen Know How kannst Du die Effektivität Deiner Social Media Aktivitäten messen, Deine gesteckten Ziele nachverfolgen und die häufigsten Ausstiegsseiten analysieren.

Das ist nur ein kleiner Einblick in all die Dinge, die ich geplant habe. Und was sagst Du dazu? Hast Du noch Fragen, die Dir unter den Nägeln brennen? Bist Du schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach der einen Zahl in Google Analytics? Du weißt immer noch nicht, was für eine Struktur die Reports haben? Oder Du hast noch ganz andere Fragen? Lass es mich wissen!

Der neue Eistee: Cold brewed Tea

Dass mein Herz in Wirklichkeit für Eistee und nicht für Kaffee schlägt, muss ich Dir wahrscheinlich nicht mehr sagen. Tee (ob nun in Eisform oder als Glühwein Ersatz auf dem Sofa) ist einfach viel vielfältiger, da gibt es nicht nur schwarz oder mit Milch – nichts für ungut Kaffee. Aber Tee hat einfach so viel mehr zu bieten, allein schon in Sachen Farben (grün, weiß, schwarz) und wenn wir dann noch über Geschmack reden, dann kann Kaffee einfach mal einpacken.

Bei meiner kleinen bis mittleren Tee Obsession musste ich natürlich auch den (mittlerweile nicht mehr ganz so) neuesten Trend ausprobieren: Cold Brewed Tea. Kalt gekochter Kaffee war im letzten Sommer ja das Kult Getränk überhaupt, aber wer will schon bittere Plörre, wenn man auch richtig genialen Eistee haben kann? Denn was Kaffee kann (stundenlang entspannt im Kühlschrank stehen), kann Tee schon lange.

Bei kalt gebrühtem Tee musst Du allerdings ein bisschen mehr Geduld mitbringen. Anstatt den Tee mit heißem Wasser zu verbrühen, füllst Du ihn mit lauwarmen Wasser auf und lässt alles für ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Das ist eine viel schonendere Art Tee zuzubereiten und gibt dem Tee die Möglichkeit seinen vollen Geschmack zu entfalten (soweit die Theorie).Nach dem Geschmackstest kann ich aber sagen, dass durch die sanftere Zubereitung der Geschmack viel intensiver und weicher im Abgang wird. Fürs eiskalte Brauen gibt es auch extra Tee Karaffen, in denen der Tee lose eingefüllt werden kann, aber für den Start reicht auch Deine normale Teekanne mit einem Siebeinsatz.

Prinzipiell eignet sich jeder Tee zum kalten brühen, ich bevorzuge aber Früchtetee. Gerade an wärmeren Tagen ist cold brewed Tea eine geniale Alternative zu einem richtigen Eistee mit extra viel Zuckerzuschuss. Außerdem kann man durch die langsame Zubereitung viel besser steuern, wie intensiv der Tee werden soll. Generell kann der Tee im kalten Zustand mehrere Tage ziehen, Du kannst ihn aber auch bei Deiner gewünschten Intensität abgießen und später weiter genießen. Um gerade am Anfang ein gutes Ergebnis zu erzielen, würde ich Dir für den ersten Versuch eher hochwertigen Tee empfehlen und den Tee lose ins Wasser geben. So kann er viel besser seinen Geschmack entfalten. Die Ziehzeit hängt ganz von Deinen persönlichen Präferenzen ab, aber Du solltest Dich mindestens vier bis fünf Stunden im Kühlschrank einplanen, ansonsten wird der Tee zu fade.

Und was sagst Du dazu? Hast Du schon einmal den neuen Trend des Cold Brew ausprobiert, egal ob mit Kaffee oder Tee? Wenn ja, wie findest Du es? Und was ist Dein absoluter Lieblingstee? Und würdest Du Deinen morgendlichen Kaffee gegen eine schöne Tasse Tee tauschen?

Du brauchst noch einmal eine Nacht um über den Cold Brew Trend zu schlafen bevor Du Dich traust ihn auszuprobieren? Kein Problem, nimm die Idee solange einfach mit zu Pinterest:

Der grüne Daumen wird Hipster

Ist Dir in den letzten Monaten auch der zunehmende Pflanzen Hype aufgefallen? Egal, wo ich in den letzten Wochen unterwegs bin (online und offline) zieren auf einmal grüne Topfpflanzen Schaufenster und Blog Fotos. Ja, Greenery wurde von Pantone zur Trendfarbe 2017 gekürt, aber ich hatte da eher an mintfarbene Metallkörbe und Dekokissen gedacht. Aber irgendwie nimmt das (zumindest für mich) eine etwas unerwartete Wendung.

Nicht das ich Grünpflanzen nicht toll finde – aber wir haben ein sehr ambivalentes Verhältnis. Wie so vieles in meinem Leben haben Pflanzen und ich schon unterschiedliche Phasen zusammen durchlebt. Früher war ich ganz groß mit Kakteen, da durfte des öfteren der Ikea 3er Pack in den Einkaufswagen hüpfen, ja die gab es auch schon vor zehn Jahren. Die Vorgänger sind nicht zwangsläufig gestorben, nur haben sie größere Töpfe bezogen und in meinem jugendlichen Leichtsinn war ich der Meinung, dass sie an Niedlichkeit verloren haben (in Wirklichkeit haben sie nur an Stacheligkeit gewonnen und das fand ich gar nicht lustig beim 3monatigen Gießen).

Als ich fürs Studium ausgezogen bin und meine Nomaden-Zeit durchlebte, blieb nie viel Zeit für Pflanzen. Ständiges Umziehen ist nicht die beste Grundlage um sich grüne Mitbewohner zuzulegen. Als ich für meinen Master etwas länger Wurzeln geschlagen habe, habe ich mich an einem Elefantenfuß probiert, weil ich den super cool fand. Aus der Kakteen Phase war ich herausgewachsen. Auf Kakteen aufpassen kann schließlich jeder, ich wollte mich an einer richtigen Pflanze versuchen. Auf meinem Schreibtisch mit Südblick erging es meinem Elefantenfuß auch sehr lange sehr gut, bis ich nach Hamburg umgezogen bin. Da hat er sich noch drei Monate wacker geschlagen, aber das Seeklima war einfach nicht so sein Ding.

Seitdem mein Elefantenfuß von mir gegangen ist, hatte ich mich in Sachen Pflanzen doch eher zurück gehalten. Aus irgendeinem Grund hat sich ungewollt über die letzten Monate bei mir eine Armee aus Orchideen angesammelt, die auch nicht tot zu kriegen sind. Eigentlich sollen die doch so super pflegeintensiv sein – bei mir gedeihen sie eher wie Unkraut.

Langsam spiele ich jedoch mit dem Gedanken meine Wohnung auch mehr in eine grüne Oase zu verwandeln. Mein Wüstendaumen und die ungeliebte Nordausrichtung der Wohnung sind allerdings nicht die optimale Voraussetzung um mein Dachgeschoss in eine Urban Jungle Bilderbuch Oase zu verwandeln. Deshalb taste ich mich langsam heran mit den einfachen (unzerstörbaren Unkraut) Pflanzen.

Als mein Unternachbar nämlich vor einiger Zeit seine Monstera zum Sterben in den Treppenflur stellte, konnte ich nicht widerstehen ein paar Ableger abzuschneiden. Den beiden geht es bisher sehr gut, einer wartet noch auf einen festen Erdunterbau (zu lesen als: muss noch eingepflanzt werden), aber es wachsen immer wieder neue Blätter. Nur das stylische Blätter einreißen haben sie noch nicht so drauf – das kommt hoffentlich noch. Zu den beiden ist jetzt auch eine Pilea gezogen und eine niedliche Sukkulente. Es wird also langsam grüner in meiner Wohnung und bis jetzt verstehen wir uns noch alle sehr gut. Ich bin allerdings gespannt, wie sich die grünen Mitbewohner mit meiner Nordseite verstehen.

Und was sagst Du dazu? Hast Du den grünen Daumen oder bist Du eher wie ich ein Wüsten Nomade, wenn es um Pflanzen Betreuung geht? Siehst Du neuerdings genauso viel Grün wie ich oder bilde es mir nur ein? Und hast Du auch mehr Lust auf Grün in Deiner Wohnung?