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#28DaysofBlogging – heute ist es vorbei

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Als ich vor 28 Tagen in diese Challenge gestartet bin, hätte ich niemals im Leben gedacht, dass ich es wirklich durchhalte jeden Tag einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Gut okay, ich hatte einen kleinen thematischen Aussetzer, als einfach absolut nichts gelingen wollte. Aber dafür habe ich meine Mopsliebe mit Dir geteilt – deshalb lass ich das einfach mal durchgehen. Aber nachdem ich mit Blogmas letztes Jahr schon nach vier Beiträgen kläglich gescheitert bin, hätte ich es nie erwartet, dass ich es über Tag sechs oder sieben hinaus schaffe. Und dann hab ich mich irgendwie selber überrascht.

Ich bin komplett unvorbereitet in den Februar gestartet und konnte mich anfangs noch mit alten Ideen aus dem Fotoarchiv über Wasser halten. Zur Mitte der Challenge hin habe ich aber einen richtigen Durchhänger bekommen, als ich im DIY Chaos plus Küchenexplosion versunken bin. Da habe ich kurzzeitig darüber nachgedacht alles hinzuschmeißen, weil die Frustration wirklich gigantisch war und ich emotional auf dem Zahnfleisch ging. Aber dann habe ich die Zähne zusammen gebissen, mich aufgerafft und einfach weiter gemacht – keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Und dann habe ich meinen Groove gefunden. Zwar saß ich sehr häufig bis spät abends an meinem Küchentisch, aber der Gedanke  am nächsten Tag einen neuen Beitrag auf dem Blog zu sehen, hat jede Übermüdung ausgeglichen. Zum Ende hin habe ich allerdings gemerkt, dass die Kreativität langsam schlapp macht. Gerade mit den letzten fünf Beiträgen habe ich wahnsinnig gehadert. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich schon etwas froh jetzt in eine kleine Kreativpause zu gehen und irgendwann bald wieder mit etwas Abstand neu durchzustarten.

Was Du vielleicht nicht weißt, aber meinen Blog gibt es mittlerweile schon seit sieben Jahr (ja WordPress hat mich vor kurzem an meinen Blog Geburtstag erinnert). Aber ich war nie konsequent am Ball, weil ich immer wieder den Fokus verloren habe. Es gab, glaube ich, noch nie so viele Beiträge in einem Jahr, wie bisher in 2017 – dank #28DaysofBlogging. Durch diesen absoluten Content Schock habe ich gemerkt, dass ich gerne die nächste Zeit dafür nutzen möchte unter der Haube vom Blog etwas zu werkeln. Da hat sich in den letzten drei oder vier Jahren nämlich echt wenig getan. Mit neuen Design finde ich hoffentlich endlich auch einen Groove, der etwas länger als ein Jahr anhält. Deshalb habe ich mir zwar etwas spät, aber egal, noch einige Blog Ziele für das Jahr 2017 gesteckt:

  1. endlich ein richtiges Blog Logo – ganz wichtig, bis vor kurzem hatte ich noch einen schrummeligen Header, bis irgendwann mein Theme rumgezickt hat. Also habe ich den irgendwann einfach rausgeschmissen. Und seitdem fehlt für mich irgendwie etwas. Deshalb soll endlich mal ein richtiges Blog Logo her (und nicht nur ein schrummeliger neuer Header).
  2. ein neues Blog Theme – wie oben bereits erwähnt, zickt mein Theme neuerdings etwas. So richtig kann ich das klassische Blog Layout mit ewig scrollen auch nicht mehr sehen. Da könnte ruhig mal etwas mit mehr Magazin Charakter her.
  3. Lieblingsthemen – die letzten Wochen waren sehr durchwachsen in Sachen Themen. Bisher fehlt mir noch ein bisschen eine gerade Linie, aber in den kommenden Monaten soll es auf jeden Fall mehr zu meinen beiden Lieblingsthemen Getränke (<3 Eistee) und Google Analytics geben. Weil das einfach die Themen sind, die mir am leichtesten von der Hand gingen.
  4. Doodle, doodle, sketch – das mit den Sketchnotes und Doodlen habe ich letztes Jahr immer wieder versucht, aber leider fehlt es bei mir häufig an Zeit oder Gelegenheiten für Sketchnotes und Doodles. Aber das Sketchrezept hat mir echt wahnsinnig viel Spaß gemacht, deshalb möchte ich definitiv mehr Sketchrezepte für den Blog doodlen.
  5. Kontinuität – das mit dem daily Bloggen werde ich auf keinen Fall durchhalten. Aber ich habe gemerkt, dass ich ein zielorientierter Mensch bin. So irgendwie immer ein bisschen bloggen funktioniert weniger gut bei mir. Deshalb möchte ich bis Jahresende mindestens noch 40 weitere Beiträge schreiben – ein klares Ziel um endlich mal am Ball zu bleiben.
  6. hin und wieder einen Real Talk – im letzten Jahr, als ich meine aktuelle intensiver Bloggen Phase begonnen habe, war mein Ziel Inhalte zu teilen, die andere glücklich machen. Daran möchte ich weiterhin festhalten. Aber ich habe häufig das Gefühl, dass durch die Hochglanz Bilder oft der Eindruck entsteht, dass hinter den Kulissen alles perfekt ist. Gerade bei mir ist es aber alles andere als das. Und ich habe gemerkt, dass es ab und an echt gut tut mal zu hören, dass es bei anderen auch nicht so ist. Weil ich dann ehrlich gesagt ein bisschen erleichtert bin, dass nicht nur ich  im absoluten DIY Chaos versinke.
  7. endlich bessere Bilder – dadurch, dass ich komplett unvorbereitet in die Challenge gestartet bin, musste ich sehr häufig wirklich suboptimale Bedingungen für Bilder in Kauf nehmen. Naja abends im Februar nach der Arbeit ist es halt stockfinster, da hilft auch die Studioleuchte nicht. Ziel ist es auch mich endlich mehr mit Fotografie zu beschäftigen – irgendwann will ich mal mehr als Blende und eventuell Belichtungszeit einstellen.

Okay, genug Ziele gesteckt – immerhin hab ich nur noch 84% des Jahres vor mir. Außerdem brabbel ich hier schon lange genug vor mich hin. Leider habe ich heute festgestellt, dass es keine komplette Liste aller Teilenehmer der #28DaysofBlogging gibt. Deshalb verlinke ich einfach an dieser Stelle zu Nia von But first Create, der Organisatorin, und ihrer Liste, die noch auf den neuesten Stand angepasst wird.

Und was sagst Du dazu? Wie haben Dir meine Beiträge zur Challenge gefallen und welcher war Dein Lieblingsbeitrag? Über welche Themen sollte ich definitiv mehr schreiben? Lass es mich auf jeden Fall wissen!

1 Kommentare

  1. Wow liebe Lisa, da hast Du Dir aber viel vorgenommen für den Rest des Jahres und für Deinen blog! Ich drück Dir kräftig die Daumen und freue mich, dass ich das ein oder andere ja hier live mitverfolgen kann. : )
    Viele liebe Grüße! Julika

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