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Blogmas 01 – Lebkuchen Waffeln

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Vielleicht hat es der eine oder andere schon mitbekommen, aber in letzter Zeit ist es sehr still um mich geworden – nicht nur hier auf dem Blog sondern auch auf allen anderen Kanälen. Angefangen hat alles mit einem sehr spannendem Interview von Jenni von Blogger@Work zum Thema Slow Blogging. Für mich war das Bloggen zu einer Routine geworden, zu einer Kreativ-werd-Qual und vor allem eines: Stress. Mit einem Vollzeit Job und teilweise sehr viel (manchmal vielleicht auch subjektivem) Druck fiel es mir schwer immer wieder neue Ideen zu entwickeln und mit der Welt zu teilen. Also habe ich einfach aufgehört.

Ich hatte den Anspruch an mich, dass ich nur Inhalte teilen möchte, die mich und hoffentlich auch andere glücklich machen. Und wenn ich selber nicht wirklich zufrieden bin, kann ich dieses Gefühl schwer mit einem gequältem Grinsen im Gesicht beim Tippen vortäuschen. Jeder Satz zieht sich dann in unendliche Kaugummi-Länge und fühlt sich einfach nur unecht an … und genau deshalb habe ich aufgehört. Weil es sich einfach nicht mehr richtig angefühlt hat. Und dann hat es sich sehr lange Zeit richtig angefühlt nicht wieder anzufangen. Und mit jedem Tag, der verging, ist es schwieriger geworden wieder einzusteigen in den Schreiber Flow, in die beschwingte Art völlig verzweifelt am Sonntagnachmittag ein paar schöne Bilder für den Blog zu kreieren.

Also habe ich es gelassen – sehr lange sogar. Das ist bei weitem nicht meine längste Blogger Pause, aber eine sehr notwendige. Und jetzt bin ich wieder bereit einzusteigen. Der Druck und Stress und der Vollzeit Job sind immer noch da. Aber der Wunsch nach einem kreativen Ausgleich und Inspiration teilen ist wieder da, nur der innerliche Schweinehund im Flausch Anzug auf dem Sofa steht noch im Weg.

Deshalb habe ich mir eine Challenge überlegt … das ist auch nicht die erste hier und wahrscheinlich werde ich wieder einmal kläglich scheitern. Nichtsdestotrotz will ich den Versuch wagen: 12 Days of Blogmas. In den nächsten 24 Tagen bis Weihnachten möchte ich zwölf Beiträge mit Dir teilen. Hauptsächlich soll es um weihnachtliche Dinge gehen, zumindest im entfernten Sinn, beispielsweise Geschenkideen aus der Küche. Aber es soll auch endlich mit meiner Blog Tracking Reihe weitergehen. Derzeit ist meine Planung noch sehr wirr und nicht zu Ende gedacht (das wird sie wahrscheinlich auch nie werden), aber ich lass mich einfach von mir selber überraschen. Gestartet wird mit einem Lebkuchen Waffel Rezept. Eigentlich bin ich nicht so der große Waffeln, aber diese Waffeln habe ich sogar noch kalt und wabbelig noch in mich hinein gestopft.

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Lebkuchen Waffeln


Für eine ganze Reihe Waffeln benötigst Du:

  • 225g Butter
  • 100g Zucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 350g Mehl
  • 2TL Backpulver
  • 1TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2TL Lebkuchengewürz
  • 500ml Buttermilch
  • 3 EL Melasse (aus dem Reformhaus, optional) oder Zuckerrübensirup
  • etwas Öl für das Waffeleisen

Für die Whiskey Sahne benötigst Du:

  • 250ml sehr kalte Sahne (warm funktioniert das steif schlagen nicht)
  • 1EL Whiskey Deiner Wahl

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst erwärmst Du die Butter etwas, so dass sie extrem weich ist, aber nicht flüssig
  2. Dann verrührst Du die Butter mit dem Zucker und den Eiern, solange bis alles cremig ist
  3. In einer separaten Schüssel vermischt Du Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz, Natron und Salz
  4. Zusammen mit der Melasse gibst Du die Mehlmischung zur Buttermischung und verrührst alles langsam mit dem Handrührgerät
  5. Als letztes gibst Du die Buttermilch dazu und mixt alles solange durch, bis es ein fluffiger Teig wird. Du solltest mit einer niedrigen Stufe starten, ansonsten sprenkelst Du Deine komplette Küche in Buttermilch
  6. Jetzt brauchst Du nur noch Dein Waffeleisen anwerfen und kannst fleißig Lebkuchen Waffeln backen.
  7. Für das besondere Extra empfehle ich eine Whiskey Schlagsahne, dazu gibst Du einfach einen Esslöffel Whiskey zu 250ml sehr kalter Schlagsahne und rührst alles so lange bis es fluffig ist. Das kann unter Umständen etwas länger als bei normaler Sahne dauern, ist es aber definitiv wert!

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Nachdem ich nach langer Zeit endlich wieder einen ersten Schritt gewagt habe, bist jetzt Du dran! Bist Du ein Waffel Fan oder bist Du wie ich eigentlich eher die Fraktion Pancakes (auch wenn ich bei den Lebkuchen Waffeln mal eine Ausnahme machen würde)? Oder gibt es noch ein anderes Lager, was ich hier vergessen habe? Und wie hast Du Deinen ersten Advent verbracht? Hoffentlich nicht so verwirrt und verzweifelt wie ich mit einem Fotoapparat und Waffeln ;) Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Du bist Dir noch nicht sicher, wann Du dazu kommst selber leckere Lebkuchen Waffeln zu backen, willst das Rezept aber nicht aus den Augen verlieren? Kein Problem, nimm es einfach mit zu Pinterest!

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