Glücklich-Macher, Selbstgemacht
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Schnelles Osterkörbchen

Heute ist endlich Frühlings-Beginn – das heißt, es gibt endlich sehr bald wieder Sonnentage und wärmeres Wetter und gute Laune! Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber ich fiebere den wärmeren Frühlingstagen schon sehr entgegen. Winter hat seine schönen Seiten, aber irgendwie überstrapaziert der gute Kerle es immer etwas sehr doll (zumindest in meinen Augen). Zusammen mit dem Frühling steht nächstes Wochenende auch schon Ostern vor der Tür – das ist dieses Jahr wirklich sehr früh. Da blieb leider nicht viel Zeit für schöne DIYs. Deshalb gibt es heute noch eine kleine Anleitung für ein fixes Osterkörbchen.

Für das Osterkörbchen brauchst Du folgende Dinge:

  • zwei unterschiedliche Stoffe (ca. 50 x 60cm) – beispielsweise einen bunten Außenstoff und einen dezenten Innenstoff
  • Volumenvlies zum Aufbügeln
  • Garn passend zum Stoff (ich nehme meist einfach weiß)
  • das Schnittmuster für den Osterkorb gibt es hier (das Schnittmuster enthält 0,5cm Nahtzugabe)

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen.

Zuerst schneidest Du das Schnittmuster aus und überträgst es auf den Stoff. Danach bügelst Du das Volumenvlies auf den Innenstoff – dadurch bekommt das Osterkörbchen eine bessere Stabilität als wenn Du das Vlies auf die Außenseite bügelst.

Danach pinnst Du die beiden Seitenteile des Außenstoffs zusammen und nähst die beiden kurzen Seiten zusammen.

Anschließend pinnst Du die Seitenwände an das Bodenteil. Ich empfehle von oben zu pinnen, das heißt der Kreis ist beim Nähen unten. Dann verrutschen die Seitenwände nicht so schnell. Wenn alles fest gepinnt ist, nähst Du das Bodenteil und die Seitenwände zusammen.

Die gleichen Schritte wiederholst Du mit den Innenteilen – zuerst die Seitenwände an den kurzen Seiten zusammennähen und dann den Boden annähen.

Wenn die beiden einzelnen Teile fertig sind, kannst Du diese zusammennähen. Dafür stellst Du das Innenteil in das Außenteil – die beiden schönen Seiten sollten dabei aufeinander liegen (siehe auch Bild oben). Die Nähte der Seitenwände sollten dabei genau aufeinander aufliegen. Dann kannst Du die beiden Teile am oberen Rand zunähen – dabei solltest Du allerdings einen kleinen Schlitz offen lassen um das Osterkörbchen umdrehen zu können.

Durch den kleinen Schlitz wendest Du jetzt den Stoff und ziehst alles gerade, das kann einen kleinen Moment dauern. Danach bügelst du die obere Naht an der Kante, damit alles an der richtigen Stelle sitzt. Danach nähst Du noch einmal an der oberen Kante entlang, so dass das Wendeloch geschlossen wird. Die Naht kann ruhig etwas knapper als 0,5cm vom Rand entfernt sein, dass das Loch auch wirklich geschlossen wird. Dann heißt es nur noch Rand umklappen und Du bist fertig – yeah!

Jetzt kommt der beste Teil: das Körbchen mit etwas Ostergras und Osterhase füllen … und vielleicht auch noch der einen oder anderen Oster-Leckerei. Ich bin dieses Jahr sehr puristisch unterwegs mit nur Osterhase, der Figur zuliebe – und außerdem bin ich mehr der Gummibärchen Typ.

Das tolle an dem Körbchen ist, wenn Ostern vorbei ist, kannst Du es ganz einfach zu einem Utensilos umfunktionieren, zum Beispiel für Frühstücks-Brötchen oder Krims Krams, der sonst überall rumfliegt.

Jetzt bist Du dran! Wie feierst Du Ostern dieses Jahr? Und was landet bei Dir alles im Osterkörbchen? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Sag mir, was du denkst