Blog Tipps, Tracking
Kommentare 2

Blog Tracking 101 – Warum überhaupt Tracking?

Heute habe ich mal etwas ganz anderes für Dich im Gepäck. Bisher habe ich die meiste Zeit über Rezepte und bunte Selbst-Mach-Ideen geschrieben. Aber wie viele andere Blogger wahrscheinlich auch, falle ich morgens nicht nur aus dem Bett um zu Bloggen (auch wenn ich mir das wünschen würde ;) Im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern allerdings habe ich keinen coolen Beruf im Kreativ Bereich. Ich bin knallhart Analyst und Tracking Geek, also nichts mit Katzen Videos und süßen Schildkröten Fotos.

Wenn ich andere Blogger treffe, merke ich schnell, dass die meisten gar nicht so viel mit Tracking anfangen können. Da stehen mehr die großen Ideen im Vordergrund – neuer Newsletter, das ultimative Pinterest-Board oder die absoluten Überflieger-Kategorien, die noch keiner gesehen hat. Viele Entscheidungen werden da aus dem Bauch heraus getroffen, ganz egal, ob sie funktionieren oder nicht.

In solchen Situationen können ein paar aufschlussreiche Zahlen aber sehr hilfreich sein. Hier kommt der Punkt, bei dem wieder alle mit den Augen rollen und sagen, ich mach das doch aber nur für mich und nicht für die Zahlen. Jetzt aber die Frage: wäre es nicht trotzdem schön zu wissen, welche Inhalte Deine Leser am besten finden für ein bisschen Inspiration zum ersten Newsletter? Oder zu wissen, wo Deine Leser herkommen, wenn Du planst mehr lokale Inhalte zu teilen? Oder ob Deine in liebevoller Kleinstarbeit zusammengestellten Printables und Freebies auch runter geladen werden?

Bei vielen dieser Fragen hilft Dir das eingebaute Analytics in WordPress oder Blogspot allerdings nur bedingt weiter. Häufig sind die Informationen sehr oberflächlich und verursachen mehr Fragezeichen als sie wirklich Antworten geben. Wenn Du also mehr willst, dann lohnt sich auf jeden Fall ein Web Tracking Tool. Davon gibt es mehr als genug (Achtung Name Dropping!): Adobe Sitecatalyst, eTracker, Webtrekk. Allerdings haben die meisten davon einen ziemlich großen Haken – billig ist die Nutzung nämlich auf keinen Fall.

Aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es dafür nicht auch eine kostenlose Lösung geben würde. Und Google wäre nicht Google, wenn sie nicht auch für Tracking ein fancy Produkt im Repertoire hätten. Bei vielen ist das böse G-Wort ein großes NoGo, aber lass Dir gesagt sein: Blogspot ist auch bereits Google unterwandert und die eingebauten Statistiken dort machen auch nichts anderes als Google Analytics – nur nicht so schön.

Eine ganze Reihe von Bloggern nutzt mittlerweile schon Google Analytics, wobei die meisten nur eine Standard Implementierung im Einsatz haben. Da fehlen häufig wichtige Einstellungen um dem Deutschen Datenschutz gerecht zu werden. Zusätzlich ist Google Analytics auch nicht das übersichtlichste Tool, wenn man es zum ersten Mal verwendet. Hier gibt es also mehr als einen Stolperstein. Um Dir den Einstieg leichter zu machen, will ich daher in kommenden Wochen mein Wissen in kompakten und hoffentlich verständlichen Beiträgen mit Dir teilen. Und nicht, dass Du denkst, ich würde nur Bullshit Bingo spielen – als Tracking Geek kann ich auf knapp zwei Jahre Beratungs-Erfahrung zurück blicken, den ein oder anderen Kniff kann ich Dir also hoffentlich noch beibringen.

Heute bin zur Abwechslung ich einmal dran. Ich arbeite schon fleißig an den nächsten Beiträgen in dieser Serie. Wenn Du allerdings schon vorab Fragen hast, dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen – und ich versuche Dir entweder sofort zu antworten oder in einem der zukünftigen Beiträge auf Deine Frage einzugehen. Ich freue mich auf jeden Fall schon!

2 Kommentare

  1. Ich bin gespannt. Bin aus Versehen über ein Instagram-Kommentar zu dir gestoßen. Ich bin auf diesem Thema wohl noch Neuling. Ich bin gespannt, wie man Analytics sinnvoll nutzen kann, außer, sich an den Zahlen zu erfreuen/oder auch nicht :)

Sag mir, was du denkst