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Tschüß 2015 – Vorsätze für 2016 mit Bratapfel

Und plötzlich war 2016 – Weihnachten und Silvester war noch nie so schnell vorbei wie letztes Jahr. Die Feiertage sind regelrecht an mir vorbei geflogen, so dass ich sie kaum genießen konnte. Heute habe ich mich von meinem Weihnachtsbaum getrennt und es kommt mir wie gestern vor, dass ich ihn erst aufgestellt habe – dabei ist es fast drei Wochen her.

Pünktlich zum neuen Jahr bricht in Hamburg natürlich ein Kälte-Tief herein, dass mir allein beim Gedanken an draußen die Finger blau anlaufen lässt. Und obwohl alle über die Kälte fluchen, finde ich sie eine erfrischende Abwechslung. Ich hatte schon beinahe geglaubt, dass der Winter dieses Jahr nicht mehr kommen wird. Dabei habe ich doch so viele tolle Schals und Mäntel im Schrank hängen, die gerne ausgeführt werden würden.

Außerdem ist die Kälte gleich ein idealer Test für mich und meine guten Vorsätze für 2016. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Vorsätzen im Neujahr – schließlich kann man sich das ganze Jahr über ein Herz fassen und neu anfangen, wenn man denn will. Aber weil Weihnachten für mich gefühlt nur zwei Sekunden waren, probiere ich mich an der Silvester Tradition um die Feiertage mental ein kleines bisschen zu verlängern.

Dieses Jahr soll eindeutig positiver für mich werden. In den letzten Monaten bin ich in einen Trott geraten, in dem ich gerne meckere und sehr viel schwarz sehe. Dies hat eine ganze Reihe von Gründen, viele davon sehr persönlich, aber auch viele, die mittlerweile mehr in meiner Einbildung leben als in der Realität. Deshalb will ich versuchen, wieder mehr zu lachen und auch einmal fünf gerade sein zu lassen.

Diese Geschmeidigkeit, wie sie einmal ein chinesischer Professor von mir genannt hat, besaß ich vor einiger Zeit schon einmal – insbesondere als ich in China war. Vielleicht hilft mir die ein oder andere Reise wieder etwas mehr Bodenständigkeit zu bekommen. Und auch wieder mein Lächeln. Oder neue Bekanntschaften – in 2016 möchte ich auf jeden Fall mehr unter Leute kommen.

Neben dem Lächeln will ich auch endlich wieder einen etwas gesünderen Lebensstil pflegen. Viel zu häufig stand Pizza und Couch Potating auf meiner Agenda, das konnte ich auch schon einmal besser. Deshalb gab es bei mir heute Abend keine Chips und Gummitiere als Snack, sondern Bratapfel. Damit kann man auch viel besser die eisige Kälte und Schneeflocken am Fenster genießen. Ein Bratapfel geht auch ganz, ganz schnell, schmeckt super lecker und ein bisschen gesund ist er auch – zumindest bilde ich es mir ein.

Für einen Bratapfel benötigst Du folgende Dinge:

  • einen großen, roten Apfel – ich esse am liebsten Red Delicious
  • 1 EL gehackte Nüsse, beispielsweise Mandeln
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL Rum oder Orangensaft
  • 1 EL brauner Zucker
  • etwas Zimt und gemahlene Vanille
  • ein paar Butterflöckhen
  • ein Bratapfel Römertopf oder alternativ eine Auflaufform

Zuerst stichst Du den Apfel in der Mitte aus und entfernst die Kerne und das Gehäuse. Danach mischt Du die Rosinen mit dem Rum oder Orangensaft und rührst die Nüsse und Gewürze unter. Dann setzt Du den Apfel in den Römertopf oder die Auflaufform und füllst den Zucker in die Mitte, gefolgt von der Rosinen-Nuss-Mischung. Als letztes verteilst Du die Butterflöckchen auf dem Apfel und dann bist Du auch schon fertig. Deckel drauf und ab in den vorgeheizten Ofen bei 200° für etwa 30-35 Minuten.

Jetzt bist Du dran! Was sind Deine guten Vorsätze für 2016? Welche davon hast Du schon gebrochen und was ist Dein gesunder Alternativ Snack zu Schokolade kurz nach Neujahr? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen! :)

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