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Powerballs mit kalifornischen Trockenpflaumen

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Ich weiß nicht, wie Dir es geht, aber ich bin ein totales Chaoskind durch und durch. Während meine ganze Familie gut organisiert und abgelegt ist, fliegen bei mir die Zettel nur so durch die Gegend und selbst wenn ein Termin in meinem Kalender steht, verpasse ich ihn. Daher ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass ich vom Food Blog Day 2016 in Hamburg erst am Tag vorher erfahren habe – und damit natürlich die Anmeldung verpasst habe. Wie es so häufig ist, ging am Tag vorher auch absolut nichts mehr.

Aber dafür war ich umso glücklicher, dass ich kurz vor knapp am Tag vorher eine Zusage für den Food Blog Day in Berlin bekommen habe (nach viel bitte, bitte und hoffen). Also habe ich spontan ein Zugticket gebucht, meine sieben Sachen zusammen gesucht und bin am nächsten Tag viel zu früh vor Sonnenaufgang nach Berlin gedüst. Auch wenn Hamburg natürlich einen großen Heimvorteil bei mir genießt, hat Berlin sich an diesem Tag absolut selber übertroffen. Das Wetter war ein absoluter Traum (viel warm mit viel Sonne, so wie ich mir das vorstelle), die Workshops waren super interessant und die Teilnehmer mega sympathisch und einfach nur toll. An dieser Stelle ein sehr großes Danke an alle, die diesen Tag so absolut wunderbar gemacht haben.

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Da ich meine Workshops leider etwas last minute zusammen stellen musste, konnte ich nicht an allen Seminaren teilnehmen. Einer der Termine, den ich gerne wahrgenommen hätte, war Natürlich vielseitig – Kochen mit kalifornischen Trockenpflaumen. Dort wurde man von Heiko Antoniewicz mit einem mehrgängigen Menü verpflegt inklusive Eis mit Trockenpflaumen und Stickstoff. Die Bilder dazu sahen echt richtig toll aus! Da kann man eigentlich nur neidisch werden.

Einen kleinen Trost gab es aber für mich, am Abend wurden wir mit sehr leckeren Cocktails aus leckeren Trockenpflaumen versorgt. Mein absoluter Liebling war eine Kombination aus Schoko mit Trockenpflaumen und viel Alkohol – da hat einer schon gereicht um mich den ganzen Abend bei Laune zu halten. Der Cocktail ist ein Award-Winner habe ich mir sagen lassen, das hat man auf jeden Fall geschmeckt. Wenn ich das Rezept dazu besorgen kann, werde ich es auf jeden Fall hier teilen.

Da ich die tollen Trockenpflaume Gerichte am Tag verpasst habe, habe ich einfach selber daheim losgelegt. Bei meinem sehr langen Tag in Berlin ließ sich der ein oder andere Durchhänger leider nicht vermeiden. Passend dazu habe ich ein paar Powerballs kreiert, die ich als kleine Energiebombe zwischendurch beim Food Blog Day gerne dabei gehabt hätte. Damit hätte ich bestimmt noch sehr viel länger auf der After Party mithalten können. Aber jetzt habe ich für das nächste Jahr schon meine Geheimwaffe bereit, die auf gar keinen Fall in meinem Rucksack fehlen darf.

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Powerballs mit kalifornischen Trockenpflaumen


Für ca. zehn Powerballs benötigst Du:

  • 90g kalifornische Trockenpflaumen (z.B. von Trader Joe’s)
  • 45g gemahlene Mandeln (oder Walnüsse oder Nüsse Deiner Wahl)
  • 2El ungesüßter Kakao
  • 1EL Honig (oder Agavendicksaft)
  • 2EL getrocknete Cranberries
  • 1 Vanilleschote (optional)
  • 2EL Kokosflocken + Flocken zum Wälzen
  • 1EL Rum oder Orangensaft

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon los gehen:

  1. Zuerst hackst Du die Trockenpflaumen und Cranberries sehr fein. Du kannst sie auch im Mixer zerkleinern, das verklebt aber erfahrungsgemäß sehr schnell.
  2. Dann übergießt Du die Cranberries und Trockenpflaumen in einer Schüssel mit dem Rum oder Orangensaft und lässt alles kurz ziehen. Währenddessen schneidest Du die Vanilleschote auf und kratzt das Mark heraus.
  3. Als nächstes gibst Du die restlichen Zutaten zu den Trockenfrüchten und verknetest alles zu einem glatten Teig. Das kann einen Moment dauern und auch etwas klebrig an den Händen werden.
  4. Wenn Du einen glatten Teig hast, rollst Du diesen zu zehn kleinen Bällen und wälzt sie danach in Kokosflocken. Wenn Du eher ein Nuss-Fan bist, kannst Du die Powerballs stattdessen auch in gehackten Nüssen wälzen.
  5. Und dann bist Du auch schon fertig und kannst los genießen!

Die Powerballs solltest Du im Sommer lieber im Kühlschrank aufbewahre. Gekühlt halten sie sich ca. ein bis zwei Wochen. Bei mir sind sie aber ganz bestimmt schon vorher weg. Dafür würde ich sogar meine heiß geliebte Schokolade liegen lassen.

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Jetzt bist Du dran! Hast Du schon einmal mit Trockenpflaumen gekocht? Wenn ja, was? Hat Du ein absolutes Lieblingsrezept mit Trockenpflaumen? Und was ist Dein absoluter Geheimtipp bei einem Durchhänger? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen?

Du willst die Powerballs gerne später selber ausprobieren und in der Zwischenzeit nicht aus den Augen verlieren? Kein Problem, dann nimm sie doch einfach mit zu Pinterest:

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Selbstgemachter Pfirsich Vanille Eistee

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Eigentlich hatte ich nach den letzten drei Wochen gedacht, dass der Sommer endlich richtig aufdreht – viel Sonne, Sonnenschein und warm. Ganz ehrlich, was will man mehr in den anfänglichen Zügen des Sommers? In meinem Kopf hatte ich mir das eigentlich so ausgemalt, dass es die nächsten vier Wochen jede Woche ein paar Grad mehr werden auf dem Thermometer bis wir meine persönlichen Wohlfühl-Temperatur von etwa 35° erreicht haben. Und dann wäre ich für drei Monate ins Freibad gezogen um mich von beiden Seiten einmal richtig sonnenbraten zu lassen.

Aber irgendwie scheinen das Wetter und ich nie wirklich auf einen grün zu kommen – weshalb es eigentlich Dauergast in meinen herrlich sinnfreien Einleitungen ist. Nach meiner etwas längeren Sonnenpause in den letzten Wochen muss ich mich aber auch erst einmal wieder eingrooven. Da greife ich gerne auf alt bewährtes zurück. Schließlich will ich hier nach langer Abwesenheit nicht auch noch mit schlechten neuen Ideen enttäuschen.

Das vergangene Wochenende mit gefühlten 30° und viel Sonnenbrand habe ich wieder einmal genutzt um meiner absoluten Leidenschaft nachzugehen: Eistee. Vor einigen Wochen habe ich ja bereits schon von meinem absoluten Lieblings-Jasmin-Eistee erzählt. Nach der dritten Kanne innerhalb von wahrscheinlich zwei Tage musste allerdings etwas neues her. Irgendwann brauche auch ich etwas Abwechslung. Diesmal habe ich mich an einem absoluten Klassiker versucht: dem Pfirsich Eistee.

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Als ich Austauschschüler in den USA war, habe ich den Klassiker das erste Mal kennen aber nicht lieben gelernt. Für mich war Pfirsich Eistee immer billige Tetrapacks mit Zückerplürre aus dem Supermarkt. Ich war eher immer der Himbeer-Eistee Fanatiker, leider gab es den aber nicht in jedem Restaurant. Von daher musste ich ab und an auch einmal auf die ungeliebte Alternative zurückgreifen, wenn ich nicht verdursten wollte.

Nachdem mich in diesem Jahr der Eistee-Wahn gepackt hat, habe ich mir vorgenommen mich mit dem Thema Pfirsich Eistee noch einmal anzunähern. Für so einen Klassiker brauche ich einfach ein Rezept in meiner Sammlung. Um dem Ganzen einen besonderen Twist zu geben, habe ich allerdings eine Variante mit Vanille ausprobiert – die schmeckt ganz anders als Tetrapack-Pfirsich-Eistee, zum Glück.

Das Rezept besteht aus zwei Teilen: einem Pfirsich-Vanille-Sirup und kaltem Schwarztee. Der Sirup ist etwas aufwändiger, lässt sich allerdings auch super einwecken und für schlechte Zeiten aufheben. So kann man ganz schnell mit etwas Schwarztee einen erfrischenden Eistee für Freunde oder sich selber zusammen mixen, wenn man wieder einmal bei 35° von einer eigenen Klimaanlage träumt.

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Pfirsich Vanille Eistee


Für 500ml Sirup benötigst Du:

  • 700g reife Pfirsiche
  • 300g Zucker
  • 600ml Wasser
  • 1 Vanille-Schote

Für den Schwarztee zum Aufgießen benötigst Du:

  • 2-3 Teebeutel schwarzer Tee
  • 1 EL Zitronensaft

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst wäschst Du die Pfirsiche und achtelst sie
  2. Danach schneidest Du die Vanilleschote in der Mitte auf und kratzt das Mark heraus
  3. Dann wandert alles in einen Topf (Zucker, Wasser, Pfirsiche, Vanillemark plus die Schote) und wird aufgekocht
  4. Wenn alles kocht, kannst Du die Hitze runter drehen und köchelst den Sirup ca. 30-40Minuten ein (je nachdem wie zähflüssig Du ihn gerne hättest)
  5. Während der Sirup vor sich hin köchelt, kannst Du den Schwarztee zum Aufgießen vorbereiten. Dazu einfach den Zitronensaft mit ca. 1,2l kochendem Wasser aufgießen und etwas abkühlen lassen, bevor Du die Teebeutel dazu gibst. Dadurch wird der Tee nicht bitter. Der Schwarztee sollte ca. 10-15 Minuten ziehen.
  6. Wenn der Sirup die richtige Zähflüssigkeit für Dich erreicht hat, entferne die Pfirsiche mit einem Schöpflöffel. Wenn Du keine Fruchtreste magst, kannst Du den Sirup auch noch durch ein Sieb geben.
  7. Jetzt kannst Du den Sirup entweder abkühlen lassen, oder, solange er noch heiß ist, in kleine Flaschen füllen. Sowohl Sirup als auch Schwarztee sollten gut auskühlen, bevor Du sie zusammen eiskalt servierst.

In der Mischung wie viel Sirup auf wie viel Eistee Du verwendest, bist Du ganz frei. Das ideale Verhältnis hängt ganz davon ab, wie süß Du Deinen Eistee magst. Ich trinke meinen Pfirsich Eistee am liebsten etwas süßer und mit einem kräftigen Schuss Zitrone. Das Zusammenspiel aus süßer Vanille und herber Zitrone ist für mich genau das richtige an einem warmen, langen Sommerabend.

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Jetzt bist Du dran! Was ist Deine Wetterprognose für den Sommer dieses Jahr (meine ist ja leider fernab von der Realität)? Und welchen Eistee findest Du besser: Zitrone oder Pfirsich (das ist ja schon fast eine politische Frage)? Oder trinkst Du am liebsten eine ganz andere Sorte, die ich unbedingt einmal probieren sollte? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

 

Du möchtest den Eistee gerne später nachzaubern und in der Zwischenzeit nicht aus den Augen verlieren? Dann nimm ihn einfach mit auf Pinterest:

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Regen-Hobby American Quilting

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Wenn ich heute so aus dem Fenster schaue, sieht es fast so aus, als hätte der Sommer seine Koffer wieder gepackt und ist gen Süden gezogen. Während mich letzte Woche noch die Sonne an der Nase gekitzelt hat und ich mit 26° verwöhnt wurde, hat sich in den letzten Tagen wieder Weihnachtswetter breit gemacht. Mit dem ständigen Wechsel aus Regen und Sonnenschein fühlt man sich schlimmer als jedes Wechselbad der Gefühle, wenn die Schokolade mal wieder leer ist.

Von den Temperaturen sind wir übrigens gar nicht so weit entfernt von den winterlichen Temperaturen im Dezember. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Jahreszeiten komplett verschoben sind. Während ich mich im Dezember nach Schnee und Glühwein-Kälte sehne, sind meist noch angenehme 10° während sich der Winter immer weiter in den Frühling rein zieht. Also bitte 11° Höchst-Temperatur – das haben wir schon mal besser gesehen lieber Mai.

Also ich hätte für dieses Problem einen ganz tollen kreativen Vorschlag: einen Schaltmonat. Wir lassen das einfach ein Jahr mit dem Schalt-Tag und machen da gleich einen ganzen Monat draus. Dass wir mit Weihnachten und Frühling endlich mal wieder auf die richtige Spur kommen. Das kann doch ehrlich nicht so weiter gehen mit der ewigen Kälte im vermeintlichen Frühling und Pool-Party-Wetter zu Weihnachten.

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Naja bis ich Präsident der Galaxis bin und meinen ultimativ genialen Vorschlag in die Tat umsetzen kann, vergehen wahrscheinlich noch ein paar Schaltjahre ohne Schalt-Monat. Bis dahin beschäftige ich mich bei diesem Regenwetter eben anderweitig. Letztes Jahr habe ich ein altes Hobby für mich wieder entdeckt, mit dem ich neuerdings gerne die Zeit zwischen den Regenwolken-Löchern fülle: American Quilting.

Kennen und lieben gelernt habe ich Quilting während meines Austauschjahres in den USA. Damals war ich hin und weg von dem Nähzimmer meiner Gastmama – ja ein ganzes Zimmer nur für Nähen, davon träume ich heute noch. Angefangen habe ich damals klein beim Nähen mit Kissenhüllen und Taschen. Meine Gastmama ist allerdings passionierte Quilterin und diese wunderschönen Decken machen einfach echt was her.

Da man beim Quilten schon einmal gut und gerne einige Monate für ein einzelnes Projekt braucht, bin ich immer etwas zurück geschreckt einen eigenen Quilt zu nähen. Einen Nachmittag beim Stoff Shopping habe ich allerdings den perfekten Stoff gefunden, in den ich mich sofort verliebe habe und der natürlich ideal für einen Quilt geeignet war. Also habe ich mich breit schlagen lassen und eine vereinfachte Variante des amerikanischen Quilts in Form eines Pull Quilts gemacht. Dieses Meisterstück besitze ich immer noch und kuschle mich an kalten Abenden damit immer wieder gerne auf dem Sofa ein.

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Als ich nach einem Austauschjahr wieder deutschen Boden unter den Füßen hatte, ist meine Leidenschaft allerdings sehr schnell wieder eingeschlafen. Das Nähen ist geblieben, aber Quilting ohne die Unterstützung meiner sachkundigen Gastmama war mir irgendwie nicht geheuer. Die ganzen Quadrate alleine zusammen puzzeln und zusammen bringen erschien mir irgendwie zu abenteuerlich. Zumal mein nächster Quilt wenn dann ein richtiger hätte werden sollen, der liebevoll zusammen ‚gestickt‘ wird von Hand. Aber mehrere Monate an einer einzelnen Decke nähen klang einfach nicht nach dem richtigen Projekt für mich und meine fünf Minuten Aufmerksamkeitsspanne.

Also vergingen einige Jahre seit meinem ersten Quilt und ich komme langsam in ein Alter, wo die Leute um mich herum wie wild heiraten und Kinder bekommen. Bei meiner ersten Hochzeit war ich immer noch armer Student und war auf der Suche nach einer günstigen Geschenkidee – drei Wochen hungern für einen Einrichtungsgutschein wollte ich nicht wirklich. Dank Pinterest bin ich nach Jahren wieder über American Quilting gestolpert. Wenn man wie ich fanatischer Stoff-Horterer ist, eigentlich eine schöne und günstige Alternative zu nichtssagenden Karten und Gutscheinen.

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Mein erstes Projekt Quilting Projekt im Alleingang wurde allerdings kein Wedding Quilt sondern eine Baby Wimpel Decke, die ich natürlich nicht von Hand gequiltet habe. Dafür fehlen mir einfach noch die Nerven und die dunklen, langweiligen Winterabende ohne passendes Fernsehprogramm. Aber auf der Maschine mit einer einfachen geraden Linie die einzelnen Lagen des Quilts zusammen wuseln, das bekomme ich hin. Die Wimpelkette gibt es mittlerweile bereits in drei Editionen, die kann ich quasi schon fast im Schlaf. Für engere Freunde mit frischem Baby ist es für mich mittlerweile DAS Geschenk geworden. Wenn man das ganze noch mit einem Namen versieht, kann man eigentlich nichts mehr falsch machen.

Zu Weihnachten habe ich mich endlich an meinen ersten größeren Quilt gewagt. Der war auch nicht ganz so leicht mit einfach Wimpel aufnähen und fertig. Da habe ich wieder gemerkt, dass Quilts eben doch nicht mal eben an einem Abend fertig gestellt sind. Dafür ist die erste Hochzeitsdecke extra krumm und schief geworden mit viel Liebe. Neben den vielen schiefen Kanten ist aber auch die Leidenschaft für das Quilten wiedergekommen. Wenn man dann auf der fertigen Decke sitzt, ist das einfach ein sehr geniales Gefühl – so muss sich Napoleon bei seinem Triumph über die … ähhh … Gallier gefühlt haben? Geschichte war nicht so meine Stärke – das mit dem Quilten schon eher.

Momentan werkele ich noch einer Tagesdecke für mein Bett, mit 2,50m x 2,50m auch nicht unbedingt ein Projekt für einen Abend. Da wird es wahrscheinlich auch die eine oder andere schiefe Naht geben. Mein nächstes Projekt für danach steht aber auch schon fest: dieser absolut geniale Melonenquilt. Das ist wieder einer dieser Pinterest-Funde, die mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollen. Dafür wird also demnächst das heimische Sotfflager wieder aufgefüllt, dass beim nächsten Regenwetter-Abend auf keinen Fall Langeweile aufkommt.

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Jetzt bist Du dran! Was ist dein absolutes Go-To Regenwetter Hobby? Oder chillst Du dann lieber mit schlechten 80er Jahre Filmen und einer Tüte Chips auf dem Sofa? Und hast Du Interesse am Quilten und willst mehr darüber in einem neuen Beitrag erfahren? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Selbstgemachter Jasmin Eistee

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Ich glaub es kaum – nachdem wir uns jetzt wochenlang mit Regen, kalt und schlechtem Wetter herumgeschlagen haben, ist endlich der Frühling ausgebrochen. Oder den hat Herr Jahreszeiten einfach übersprungen und wir sind direkt in den Sommer geschlittert. Bei diesen tollen Sonnenstrahlen musste ich natürlich sofort an den völlig überfüllten Strand und mir meinen ersten Sonnenbrand des Jahres zulegen – man gönnt sich ja schließlich sonst nichts.

Während ich mich durch die absoluten Menschenmassen gewühlt habe, war ich natürlich immer wieder auf der Suche nach einer kleinen Abkühlung für zwischendurch. Dabei ist mir aufgefallen, dass es mit leckeren Sommergetränken und außergewöhnlichen Eistees nicht sonderlich weit daher ist in Deutschland. In solchen Momenten bekomme ich stets Fernweh nach China oder die USA. Dort kann man sich regelrecht von einer genialen Getränkesorte zur nächsten schlürfen, Cola und Co können da ganz schnell einpacken.

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Im Kontrast zu Deutschland ist das Sommerwetter in China für viele unerträglich heiß und schwül mit Temperaturen über 35°C. Für mich ist das allerdings ein Traum (abgesehen von den widerspenstigen Haaren), viel Warm inklusive Sonne. Wenn dann noch der Smog nicht wäre, würde das mein absolutes Wetter-Paradies sein.

Bei den extremen Temperaturen habe ich mich quasi von einem Eistee zu nächsten gehangelt, dass ich nicht aus den Latschen kippe. Da spielt ganz schnell der Kreislauf mal nicht mehr mit bei mir. Meine absolute Lieblingssorte war immer Jasmin, allein der Geruch ist einfach nur genial. Jasmin ist eh einer meiner absoluten Lieblingsgerüche, das kann als Eistee einfach nur gut werden.

Als ich zurück in Deutschland war, musste ich auf kalten Entzug vom leckersten Eistee der Welt. Da ich aber ohne einfach nicht leben kann, habe ich so lange gewerkelt bis ich das perfekte Rezept zum Selbermachen gefunden habe. Das liegt schon seit drei Jahren in meiner Gedanken-Schublade und heute teile ich es endlich mit Dir!

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Jasmin Eistee


Für eine Teekanne (ca. 1,2l) benötigst Du:

  • 2 gehäufte TL Jasmin Tee inklusive Teeei oder Teebeutel zum selbst befüllen – alternativ kannst Du auch zwei vorportionierte Teebeutel nutzen
  • 2-3 EL Zucker (je nachdem wie süß Du es magst)
  • 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst oder als Direktsaft)

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst setzt Du den Wasserkocher auf mit genügend Wasser für Deine Teekanne
  2. Danach gibst Du den Zucker und den Zitronensaft in die Kanne und übergießt alles mit kochendem Wasser
  3. Als nächstes füllst Du den Tee in das Teeei oder den Beutel und wartest noch ein oder zwei Minuten bis das Wasser etwas abgekühlt ist. Dadurch wird der Eistee nicht so bitter und dunkel. Das ist besser für die Zähne und den Geschmack ;)
  4. Den Tee lässt du ca. 12-15 Minuten ziehen, so bekommt er das genialste Aroma überhaupt.
  5. Dann heißt es nur noch abkühlen lassen, kalt stellen und nach ca. 3Stunden mit ein paar Eiswürfel genießen.

Der Eistee hält sich in einer Flasche ca. 3-4 Tage im Kühlschrank, bei mir ist er aber immer schon vorher leer.

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Jetzt bist Du dran! Was sind Deine absoluten Lieblingsgetränke im Sommer? Und welche Eistee-Sorte findest Du am besten, abgesehen von den Klassikern Zitrone und Pfirsich? Oder was ist Deine Alternative zu Eistee? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

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Blog Tracking 101 – Integrations Möglichkeiten

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Heute geht es endlich mit einem neuen Beitrag aus der Blog Tracking Reihe weiter. Nach dem Blogst Barcamp habe ich eine kleine Pause eingelegt um etwas zu reflektieren, wie es hier weiter gehen soll. Die vielen überforderten Gesichter haben mich zum Grübeln gebracht. Ich habe gemerkt, dass ich in Sachen Tracking noch einmal einen Gang runter schalten sollte. HTML und JavaScript sind vielen doch nicht so geläufig, wie ich es gedacht habe. Außerdem setzen viele Blogger bei ihrem technischen Set Up auf Hilfe von Freunden und Familie.

Deshalb gehen wir heute einen Schritt zurück und schauen uns noch einmal den richtigen Einbau von Google Analytics genauer im Detail an. Das letzte Mal ging es um die ganzen rechtlichen Rahmenbedingungen und Einstellungen, die Du beim Einbau beachten solltest. Dabei sind die technischen Integrations-Möglichkeiten etwas zu kurz gekommen. Von daher werfen wir heute noch einmal einen Blick unter die Haube im Blog und reden über den richtigen technischen Einbau.

Es gibt diverse verschiedene Wege, wie Du das Tracking in Deinen Blog einbauen kannst. Heute soll es aber nur um die folgenden drei Varianten gehen:

  1. Plug In Integration
  2. Integration im Quellcode
  3. Tag Management System

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1. Plug In Integration


Bei dieser Variante kannst Du den Google Analytics Code ganz einfach über ein Plug In in WordPress einfügen. Beispielsweise bietet das Plug In Google Analytics by MonsterInsights eine ganze Reihe von Individualisierungsmöglichkeiten, inklusive der in Deutschland notwendigen IP Anonymisierung.

Blogger (Blogspot) als Google Produkt bietet sogar eine integrierte Google Analytics Funktion. Innerhalb der Einstellungen kannst Du eine UA – ID eingeben, an die Deine Daten automatisch geschickt werden. Hier solltest Du allerdings unbedingt darauf achten, welche Einstellungen für die IP Anonymisierung und Werbefunktionen Du zur Verfügung hast.

Vorteile:

  • Einfache und schnelle Integration
  • Keine großartigen IT Kenntnisse erforderlich
  • je nach Plug In automatisiertes Update auf zukünftige Librarys

Nachteile:

  • eventuell eingeschränkte Möglichkeiten für individuelle Anpassungen (z.B. IP Anonymisierung, Custom Data, etc.)
  • Fehleranfälligkeit, beispielsweise bei Auto Updates, die nicht mit der aktuellen WordPress Version harmonieren, oder eingebaute Funktionsfehler im Plug In

Diese Art der Integration ist schnell und unkompliziert und für den Start mit Google Analytics meist ausreichend. Wenn Du nur die Standard Berichte nutzen möchtest und Dir ein einfaches Set Up ausreicht, liegst Du hiermit auf jeden Fall richtig. Du solltest bei Deiner Auswahl eines Plug Ins allerdings unbedingt darauf achten, welche Einstellungsmöglichkeiten Dir gegeben sind.

 

2. Integration im Quellcode


Diese Variante habe ich bereits in meinem letzten Beitrag teilweise beschrieben. Beispielsweise kannst Du in dem Design Bereich bei WordPress im header.php das Standard Tracking Script aus Deinem Google Analytics Account einfügen.

Dabei kannst Du gleich Änderungen am Standard Script vornehmen, so dass Du rechtlich auf der sicheren Seite befindest. Außerdem kannst Du zusätzliche Informationen aus Deiner Website abgreifen, die für Dich beim Tracking interessant sind.

Vorteile:

  • höherer Grad an Individualisierung möglich

Nachteile:

  • erfordert Grundkenntnisse in der Programmierung
  • erhöhtes Risiko das Design der Website negativ zu beeinflussen
  • Tracking direkt im Quellcode einsehbar

Diese Variante wird von vielen genutzt, da sie verhältnismäßig unkompliziert funktioniert. Ich würde vom direkten Einbau in den Quellcode allerdings abraten. Bei Updates von WordPress oder Deinem Theme kann es hier zu Problemen kommen. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, solltest Du ein Child Theme für den direkten Einbau verwenden um Problemen bei Theme Updates aus dem Weg zu gehen.

Außerdem können neugierige Leser Dein komplettes Google Analytics Set Up direkt im Quellcode einsehen. Gerade wenn Du größere Anpassungen vorgenommen hast, kann das schnell negativ beim Leser aufstoßen. Wenn Du jedoch auf ein zusätzliches Plug In verzichten möchtest und Dir der direkt einsehbare Tracking Code egal ist, kann das hier trotzdem die richtige Variante für Dich sein.

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3. Tag Management System


Tag Management ist eine Möglichkeit durch JavaScript eine Hintertür in Deine Website einzubauen, zu der nur Du den Schlüssel hast. Dadurch können nachgelagert zusätzliche Scripte geladen werden, ohne dass Du das Set up von Deiner Website anfassen musst. Viele Tag Management Systeme bieten eine benutzerfreundliche Oberfläche und vereinfachen den ganzen Technik Kram, den sonst keiner versteht.

Natürlich gibt es auch hier ein voll integriertes Google Produkt, das kostenlos genutzt werden kann: den Google Tag Manager. Wenn Du Dir den direkten Einbau im Quellcode ersparen möchtest, kannst Du auch hier ein Plug In nutzen, das automatisiert zusätzliche Informationen aus Deiner Website ausliest. Diese kannst Du dann kinderleicht in Dein Google Analytics Tracking mit integrieren. Ein sehr empfehlenswertes Plug In kommt von DurallTomi, das viele Variablen wie Titel, Autorname und Kategorie automatisiert zur Verfügung stellt.

Vorteile:

  • benutzerfreundliches Interface zur Code Pflege
  • einfacher Einbau von zusätzlichen Tracking Mechanismen, z.B. Scroll Tracking

Nachteile:

  • höherer initialer Aufwand beim Einbau
  • erfordert Grundverständnis von JavaScript

Diese Lösung ist für einen privaten Blog auf jeden Fall over-engineered. Wenn Du aber Nerd im Herzen bist, hast Du hier eine tolle Spielwiese. Das Tag Management bietet ein leicht verständliches Interface, in das man sich schnell reindenken kann. Um einen ersten Einstieg zu bekommen, bietet Dir der Google Tag Manager Fundamentals Kurs von Google ein tolles Sprungbrett.

Wenn Du Dich einmal in die Funktionsweise des Tag Managers rein gedacht hast, kannst Du relativ unkompliziert zusätzliches Tracking einbauen, beispielsweise um Downloads von Freebies zu erfassen oder das bereits angesprochene Scroll Tracking. Dafür benötigt man allerdings ein Grundverständnis in JavaScript. Du solltest auf keinen Fall fremde Scripte in Deinen Blog verbauen, wenn Du nicht genau weißt, was sie tun. Ansonsten kannst Du Dir weitere ungewollte Hintertürchen einbauen, zu denen nicht nur Du den Schlüssel hast.

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Jetzt bist Du dran! Welche Integrationsform von Google Analytics hast Du gewählt und warum? Hast Du weitere Fragen zu diesen unterschiedlichen Möglichkeiten? Welche Fragen zu Google Analytics hast Du generell noch? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Detoxing Frühstück mit Smoothie Bowl

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Zur Zeit herrscht fürchterliches April Wetter in Hamburg – da wechseln sich Sonne, Schnee, Sturm und Regen im drei Minuten Takt ab. Und sonderlich warm ist es auch nicht. Also perfektes Wetter für eine schöne Frühjahrs-Erkältung würde ich sagen. Da ich aber bereits von Januar bis März dauerkrank war, versuche ich seit einiger Zeit ein bisschen mein Immunsystem auf Trab zu halten, so dass der nächste Virus keine Chance hat.

Da ich so ein richtiger Sport Muffel durch und durch bin, ist meine Alternative zu Spinning leckeres Essen mit viel Vitaminen. Das soll auch ganz gut beim Detoxing helfen – das ist ja jetzt der neue geile Kram, von dem alle reden. Die ganzen grünen Smoothies sind allerdings nicht wirklich mein Ding. Aber das mit den Smoothie Bowls hört sich total super an. Bereits zum Frühstück leckeres Eis (oder naja sowas ähnliches wie Eis), was will man mehr?

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Aber einfach nur Smoothie mit ein bisschen Obst reicht mir morgens ganz ehrlich nicht. Da sitze ich dann um zehn mit knurrendem Magen im Büro und bekomme komische Blicke von den Kollegen – ganz peinlich. Deshalb knusper ich meine Smoothie Bowl gerne mit selbstgemachten Müsli oder auch homemade Granola. Das ist super schnell gemacht und mega lecker.

Homemade Granola


Für eine große Portion Müsli benötigst Du:

  • 200g Haferflocken
  • 4 EL Honig
  • 3 EL Mandeln (naturbelassen)
  • 3 EL Cranberries
  • 3 EL Kokosflocken
  • 1 EL brauner Zucker (nach Belieben)

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst erhitzt Du den Honig langsam in einer großen Pfanne (da sollen nachher noch die restlichen Zutaten rein passen) bis er leicht anfängt Blasen zu schlagen
  2. In der Zwischenzeit hackst Du grob die Mandeln und Cranberries.
  3. Wenn der Honig Blasen schlägt, gibst Du die Haferflocken dazu. Dann verrührst Du alles solange, bis alle Flocken mit Honig bedeckt sind. Wenn der Honig gut verteilt ist, kannst Du die restlichen Zutaten außer den Cranberries untermengen, diese trocknen sonst zu sehr aus und werden hart.
  4. Jetzt hast Du zwei Möglichkeiten: backen oder weiter braten. Ich backe das Müsli lieber, weil es dabei gleichmäßiger braun wird. Dazu verteilst Du das Müsli auf einem Backblech und bäckst es etwa 20-30 Minuten bei 180°, je nachdem wie knusprig Du Dein Müsli magst. Dabei solltest Du es ein paar Mal wenden, dass alles gleichmäßig braun wird. Alternativ kannst Du die Zutaten in der Pfanne weiter braten, dabei solltest Du aber ständig rühren. Ansonsten kann das Müsli schnell schwarz werden.
  5. Danach lässt Du das Müsli etwas abkühlen und mischt dann die Cranberries unter. In einer tollen Dose hält sich das Müsli einige Wochen – aber meistens ist es eh vorher schon weg geknuspert.

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Das Müsli schmeckt am besten in einer fruchtigen Kombination. Als kleinen Vorgeschmack auf den Sommer zum Beispiel zu einer tollen Smoothie Bowl.

Smoothie Bowl


Für eine große Smoothie Bowl benötigst Du folgendes:

  • 600ml gefrorene Beeren – ich nutze gerne eine Mixtur aus Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren
  • 2-3 EL Naturjoghurt
  • 150ml Apfelsaft oder Selters
  • 2-3 Stängel frische Minze
  • 1 Banane
  • 1 Erdbeere
  • 1/2 Limette
  • 1 TL Kokosflocken
  • 2-3 EL homemade Granola

Wenn alles griffbereit liegt, können wir loslegen:

  1. Als erstes gibst Du das gefrorene Obst, eine halbe geschnittene Banane, den Saft / Selters, die Minz Blätter und den Joghurt in einen Mixer. Dann pürierst Du alles solange, bis es eine eis-artige Konsistenz hat. Das kann einige Minuten dauern, eventuell musst Du zwischendurch ein paar Mal umrühren.
  2. Während der Smoothie vor sich hin püriert, kannst Du die restliche Banane und die Erdbeere in Scheiben schneiden.
  3. Dann füllst Du den Smoothie in eine große Schüssel und zerdrückst darüber die Limette. Dann geht es ans garnieren mit den Obstscheiben, den Kokosflocken und dem Granola.
  4. Alles schön? Dann los-frühstücken!

 

Das waren sie auch schon meine beiden schnellen Frühstücks-Detoxing-Ideen für den Frühling. Das Müsli kann man auch zu anderen Dingen ganz toll genießen. Meine Alternative, wenn ich morgens nicht genug Zeit für einen kompletten Smoothie habe, ist etwas frisch geschnittenes Obst mit Joghurt und dazu das Knusper Granola. Das esse ich auch super gerne im Büro als kleinen Snack am Nachmittag, wenn der nächste Durchhänger droht. Im Hinblick auf die bald nötige Strandfigur kann ich nicht mehr ganz so oft zur Schokolade greifen ;)

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Jetzt bist Du dran! Wie hältst Du Dich in diesem kalten Frühling fit? Was isst Du am liebsten zum Frühstück? Und was hältst Du von den Smoothie Bowls? Ist Dir das zu abgefahren Eis am frühen Morgen oder Dein neues Ding? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Blogst Barcamp 2016

Mittlerweile ist das Blogst Barcamp schon eine ganze Woche her. Gefühlt ist das aber immer noch nicht genug Zeit um alle Eindrücke sacken zu lassen. Da das meine erste große Blogger Veranstaltung war, habe ich an dem Tag eine komplette Reizüberflutung erlebt. So viele Leute, alle bewaffnet mit Smartphone und Kamera und alle mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Es war schon echt komisch, wenn man beim Snappen nicht komisch angeschaut wurde. Oder überhaupt nicht erklären muss, was Snapchat denn eigentlich ist.

Mein Tag war voll gepackt mit vielen spannenden Sessions, allen voran meiner eigenen. Deshalb bevor wir beide hier loslegen ein kleiner Blick auf meinen Stundenplan für den Tag:

  1. Google Analytics mit mir
  2. Stricken lernen mit Meine fabelhafte Welt
  3. Shibori mit Renna Deluxe
  4. Japanische Notizbücher mit Miss Red Fox
  5. Storytelling mit Soulsister Meets Friends

Aus welchem Grund auch immer war ich die Erste, die in der Reihe stand um eine Session vorzuschlagen. Irgendwie bin ich da so rein gestolpert. Da ich nichts anderes nützliches wirklich kann außer Google Analytics, stand für mich sehr schnell fest, worüber ich reden möchte. Ich war sehr überwältigt davon, wie viele sich für Tracking und Nerd Kram interessierten und meine Session sehen wollten. Zumindest sah das von vorne nach sehr vielen Händen aus.

So kam es dann, dass ich gleich am frühen Morgen mit wabbeligen Beinchen vor wer weiß wie vielen Menschen stand und richtig tief in die Geek Kiste gegriffen habe. Weil ich nur 45 Minuten Zeit hatte, habe ich einen absoluten Turbo Schnellüberblick über die wichtigsten Analytics Themen gegeben. Leider ist Tracking aber nicht unbedingt eins der eingängigsten Themen, so dass ich teilweise in viele fragende Gesichter geblickt habe. An dieser Stelle soll einmal gesagt sein: Es tut mir wirklich Leid. Das eigentliche Ziel war möglichst viele Menschen anzufixen sich weiter mit dem Thema beschäftigen zu wollen. Anscheinend habe ich aber zu tief im Nerd Universum angesetzt und mehr Verwirrung als Begeisterung gestiftet.

Weil ich nicht möchte, dass die vielen Fragezeichen von diesem Wochenende hängen bleiben, plane ich gerade meine nächsten Beiträge für Blog Tracking 101. Wenn Du also irgendwelche Fragen hast, oder Themenwünsche, dann lass es mich auf jeden Fall wissen. Ich freue mich über jede eMail, Kommentar oder auch Brieftaube.

Nach meinem nerdigen Start in den Tag habe ich die folgenden Session einen großen Fokus auf DIY und Selbstmach-Inspiration gesetzt. Zuerst hieß es Stricken mit Sandra von Meine Fabelhafte Welt. Dabei hat sie extra für uns ganz tolle Überraschungstüten mit Nadeln und Wolle vorbereitet. Außerdem kann Sandra ganz toll erklären und das mit dem Stricken lief nach einigen Startschwierigkeiten wie von selbst. Mit einem leckeren Drink von Sodastream und jeder Menge Geschnatter ist die Session wie im Flug vorbei gewesen – vielen lieben Dank Sandra es hat riesig Spaß gemacht!

Nach dem Mittag ging es bei mir weiter mit Shibori von Renna Deluxe. Bis zum Barcamp kannte ich Shibori gar nicht und ich muss sagen: ich bin schwer begeistert. Das Ganze geht ein bisschen in die Richtung Batik, sieht aber nicht annähernd so nach 90er Jahre Möchte-Gern-Hippie aus. Durch die unterschiedlichen Falttechniken kann man ganz tolle Muster und Strukturen beim Färben zaubern, mit denen man auf keinen Fall als Woodstock Opfer ausgelacht wird.

Ich habe mir natürlich instinktiv das einfachste Muster von allen ausgesucht, also alles richtig gemacht. Christiane hat für das Barcamp extra original indisches Indigo zum Färben mitgebracht. Indigo sieht beim Färben zuerst Grün aus und verfärbt sich dann an der Luft blau – ganz großes Spektakel. Wenn Du das gerne einmal in Bildern sehen möchtest, gibt es hier ein ganz tolles Stop-Motion Video von Christiane dazu. Vielen Dank liebe Christiane für diese inspirierende Session. Ich hab da noch ein paar alte T-Shirts, die bald ein Make Over bekommen könnten.

Mit noch nassem Shibori Handtuch bin ich total inspiriert weiter gehüpft in die Session von Ioana. Ioana beherrscht die Kunst wunderschöne Notizbücher selber binden zu können und hat an diesem Tag ihr Wissen mit uns geteilt. Dafür hat sie extra vorgeschnittenes Papier und diverse Stanzer und Stempel mitgeschleppt, großen Dank an dieser Stelle. Ich hatte einige Start-Schwierigkeiten und habe mich beim Binden einige Male mit meiner Nadel verlaufen. Aber am Ende sind doch alle Fäden im richtigen Loch gelandet und ich konnte mit meinem ersten selbst gebundenen Notizbuch nach Hause gehen. Wenn Du gerade auf der Suche nach einem Notizbuch der anderen Art bist, dann schau doch einmal bei Ioana im Shop vorbei!

Da ich den ganzen Tag von einem DIY zum nächsten geflitzt bin, habe ich mich am Abend dazu entschlossen noch“was richtiges“ zu machen. Deshalb war ich in der Diskussionsrunde zum Storytelling dabei, die ganz wunderbar von Katrin von Soulsister meets Friends geleitet wurde. Ich gebe zu, dass ich mir selten Gedanken um den roten Faden in meinen Beiträgen mache oder auf meinem Blog. Von daher war es sehr spannend zu hören, was die anderen Blogger alle für Experten-Kniffe zum Einsatz bringen.

Insbesondere die sehr erfolgreichen „Meine Top 10 Tipps für … “ / „Die 5 besten … “ / „8 ganz einfache Wege … “ haben es mir angetan. In meiner Freizeit schreibe ich zwar hin und wieder Listen um nicht völlig den Kopf zu verlieren. Aber einen ganzen Blog Beitrag mit einer Liste füllen war bisher nicht so mein Ding. Das will ich aber auf jeden Fall demnächst einmal ausprobieren. Ganz wichtig ist es bei diesen Listen Beiträgen, dass die Zahl im Titel nicht als Wort geschrieben wird. Als numerisches Symbol entfaltet sich die Wirkung auf den Leser besser und wirkt mehr – wieder was gelernt.

Und dann war der Tag auch schon vorbei. Die Zeit ist so gerast, dass ich überrascht war, dass alles so schnell wieder vorbei war. Time is just flying by, when you are having fun! würde ich da sagen.

Aber jetzt bist Du dran! Wenn Du auch beim Blogst Barcamp warst, was hat Dir am besten gefallen? Wenn Du noch nie bei einem Barcamp warst, zu welchem würdest Du gerne einmal? Und hast Du Wünsche für die kommenden Beiträge in meiner Blog Tracking Reihe? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Nachtrag:

Natürlich will ich mich noch ganz herzlich bei den tollen Sponsoren bedanken, die dieses Event mit ermöglicht haben:

Sodastream – für wirklich tolle Getränke den ganzen Tag über
Tchibo – für eine tolle Kaffee-Bar
Bonduelle – für eine sehr leckere Mittags-Salatbar
Galeria Kaufhof – für sehr, sehr leckere Schokolade
Made with Luve – für sehr, sehr leckeren Nachtisch
Universo Positivo – für tolle Antwerpen Tipps
DM – für ein tolles Frischegfühl beim Duschen am Morgen danach
Rice – für Instagram-würdige Buffet-Ausstattung

Ich freue mich auf … im April

Blumen mit Lichterketter

Nachdem wir alle sehnlichst darauf gewartet haben, ist heute endlich der erste richtige Frühlings-Tag ausgebrochen. Dafür habe ich ganz tief in meinem Schrank gewühlt, vorbei an den Daunen-Mänteln und Wolljacken, bis ich endlich den blauen Parka hervor gezaubert habe. Bei guten 20° habe ich den aber eigentlich gar nicht gebraucht bei dem Sonnenschein. Hoffentlich sind die jetzt nicht nur ein kleiner Ausreißer im April und nächste Woche bricht noch einmal der Winter inklusive Schneechaos über uns herein.

Happy Birthday

Bei so viel Sonnenschein kann eigentlich nur Vorfreude über Frühling und danach dann ganz bald Sommer ausbrechen. Neben diesen Dingen gibt es aber auch noch einige andere Dinge, auf die ich mich diesen Monat ganz besonders freue:

  1. Ich habe Geburtstag!!! – diesen Monat werde ich wieder ein Jahr älter und habe dann die letzte Stufe vor der 30 erreicht. Ja, das fühlt sich etwas seltsam an, da ich gedanklich irgendwann mit 24 stehen geblieben bin. Meine Obsession für rosa und niedlich beweist, dass ich auch noch nicht reif für die 30 bin. Aber zum Glück habe ich ja noch ein Jahr Tween sein vor mir.
  2. Blogst Barcamp – nächstes Wochenende ist es endlich soweit, das Blogst Barcamp ist da. Seit Januar fiebere ich diesem Termin entgegen und kann es kaum erwarten, dass ich am Freitag endlich im Zug sitze und nach Köln düse. Mein Themenvorschlag Google Analytics und Tracking hat bereits vorab schon guten Zuspruch gefunden. Deshalb bin ich nochmal mehr aufgeregt und hibbelig. Ich hoffe auf ganz viele Fragen und aufgehende Lichter.
  3. Eine neue Staffel Unbreakable Kimmy Schmidt – Kimmy gehört auf jeden Fall zu meinen absoluten Lieblingen auf Netfix, neben Wet Hot American Summer (First Day of Camp). Ich liebe den skurrilen Humor und das geniale songified Intro von Schmoyoho muss man einfach toll finden. Nicht zu vergessen der absolute Hit Peeno Noir – Du weißt, wovon ich rede. Und wenn nicht, dann solltest Du ganz schnell, dringend Kimmy kennenlernen und bingen ;)

Cocktailabend

Jetzt bist Du dran! Worauf freust Du Dich diesen Monat ganz besonders? Sehe ich Dich vielleicht auf dem Baramp? Und was ist Dein absoluter Geheimtipp für Geburtstagskuchen? Ich brauche noch eine Idee für die Kollegen im Büro. Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Blumenstrauß

P.S. Dieses Jahr ist Soda Stream Sponsor beim Barcamp und ich kann es kaum erwarten deren außergewöhnlichen Kreationen zu probieren. Ich selber habe noch einen uralt Soda Club (von bevor es cool war), der allerdings meist nur in der Ecke steht – mir fehlen einfach die Ideen. Aber als Vorbereitung auf das Barcamp habe ich ein bisschen experimentiert und meinen eigenen Signature Drink zusammen gebraut.

Dafür brauchst Du die folgenden Dinge:

  • 5-6 gefrorene oder frische Brombeeren
  • 2-3 Spritzer Jasmin Sirup
  • 1 Zweig frische Minze
  • den Saft einer 1/4 Limette
  • Sprudel zum Auffüllen

Zuerst gibst Du die Brombeeren in ein Glas. Danach zupfst Du die Pfefferminz Blätter vom Zweig, rollst sie etwas zwischen Deinen Händen, damit das Aroma besser durch kommt, und gibst sie zu den Brombeeren. Dann füllst Du alles mit Sprudelwasser auf und gibst den Sirup und Limettensaft dazu. Ein paar Runden kräftig rühren und genießen.

New Yorker Urlaubstipps

Gut okay ich gebe zu, dass Wahl New Yorkerin vielleicht ein etwas weit gedehnter Begriff ist. Aber ich habe vor einigen Jahren für drei Monate in New York gelebt und durfte sehr viel von der Stadt sehen und erleben. Da dieses Jahr sehr viele von meinen Freunden und Bekannten dem Big Apple einen Besuch abstatten wollen, dachte ich, dass vielleicht der eine oder andere Urlaubstipp nicht schlecht wäre. Dafür krame ich jetzt etwas in der Erinnerungs-Kiste und hoffe, noch den einen oder anderen Geheimtipp zu finden, der noch nicht in jedem Reiseführer tot geschrieben wurde.

Fangen wir erst einmal mit den Basics an: durch die Stadt kommen. Am besten kommst Du mit der Subway durch New York, da die Straßen häufig verstopft sind und gerade zur Rush Hour kein Durchkommen ist. Am günstigsten ist eine 7 Day Unlimited Karte von der MTA, die nur 31$ kostet und Dich durch ganz NYC befördert. Neben dem Subway Ticket hatte ich immer noch eine Pocket Map mit dabei, die es günstig in den meisten Buchläden gibt und zusätzlich ein tolles Andenken an die Zeit in NYC ist. Wenn Du auch ab und an gerne einmal zu Fuß unterwegs bist, kann ich Dir den City Walk Reiseführer empfehlen. Leider gibt es derzeit noch keine aktuelle Ausgabe, aber vielleicht wirst Du ja in Deiner lokalen Bücherei fündig und kannst Dir einen kleinen Überblick verschaffen.

Als nächstes stehen auf meiner Liste meine absoluten Lieblinge in New York City. Da steht ganz oben als erstes Governor’s Island, das zu meiner Zeit (2011 – hust hust) gerade das erste Mal für die Bevölkerung geöffnet wurde. Die Insel war früher ein britischer Militärstützpunkt und wird jetzt als Event Location der besonderen Art genutzt. Ab Mai finden dort fast täglich Events oder Konzerte statt. Von der Insel hat man außerdem einen tollen Ausblick auf die Freiheitsstatue. Am einfachsten lässt sich alles per Fahrrad erkundigen, die Du problemlos überall auf der Insel günstig leihen kannst.

Eine weitere Möglichkeit günstig die Freiheitsstatue von nahem zu sehen, ist die Staten Island Ferry. Diese fährt täglich alle 20 Minuten und ist komplett kostenlos. Mit der Fähre fährst Du direkt an der Statue vorbei und hast genug Gelegenheit für tolle Fotos. Am besten ist natürlich die Zeit um den Sonnenuntergang herum. Nach Deiner Foto Session kannst Du beispielsweise noch in Staten Island aussteigen und nach dem Sonnenuntergang die New Yorker Skyline vom Financial District bewundern – diese hat auch ganz großes Potential für eine zweite Foto Session.

Mittlerweile etwas bekannter, aber trotzdem einer meiner absoluten Lieblinge ist die Highline. Die ehemalige Bahntrasse wurde zu einem wunderschönen Park ausgebaut und ist auf jeden Fall einen Spaziergang wert. Ich bin am Wochenende super gerne erst die Highline Richtung Süden hinunter gelaufen und im Anschluss dann am alten Hafen entlang. Die ehemaligen Piers sind auch zu Park Anlagen umgewandelt worden und bieten tolle Aussichts-Punkte. Ganz in der Nähe ist übrigens auch der Chelsea Market, der voll gepackt ist mit vielen tollen, kleinen Läden und ist zweifellos einen Besuch wert.

Mein letzter Liebling für diesen Post ist die New York Public Library (bekannt aus Sex and the City :) und der angrenzende Bryant Park. Die beiden Sachen sind nur einen Katzensprung vom Times Square entfernt und lassen sich deshalb super miteinander kombinieren. Die Library hat eine atemberaubende Architektur und ein Foto mit den beiden ikonischen Löwen am Haupteingang ist ein absolutes Muss in jedem Fotoalbum. Außerdem hat die Bibliothek einen ganz tollen Souvenir Shop, wo es auch andere Dinge als die sonst so trashingen I<3NY Sachen gibt. Wer dort in Sachen Souvenirs für die Familie und Freunde nicht fündig werden sollte, dem kann ich nur Brooklyn Industries empfehlen. Dort gibt ganz tolle T-Shirts mit stylishen Drucken von New York und Brooklyn, die auch noch nach der ersten Urlaubs-Euphorie getragen werden können.

Wenn es nach der Public Library noch zu einer Broadway Show gehen soll, kann ich für günstige Tickets den Tickets Tickets Verkauf empfehlen. Dort werden Rest Karten für Shows am gleichen und nachfolgenden Tag verkauft. Der Ticket Stand am Times Square ist allerdings immer heillos überlaufen und dort kannst Du locker einige Stunden warten. Deshalb empfehle ich den Tickets Tickets in Seaport, wo es die gleichen Tickets gibt nur ohne stundenlanges Warten. Die Gegend um den Shop in Seaport ist übrigens auch super für eine kleine Erkundungs-Tour geeignet mit tollen Geschäften und Cafés.

Vor einer Broadway Show in New York solltest Du auf jeden Fall noch etwas Essen gehen – so wie es die echten New Yorker machen. Ein Klassiker ist Shake Shack, die angeblich die besten Burger in ganz New York City haben sollen. Auch wenn Du nicht ins Musical gehst, solltest Du hier vor Deiner Heimreise einmal vorbei schauen – das gehört einfach zu New York dazu. Wenn es etwas schicker sein soll, kann ich Dir als Alternative Joe Allen wärmstens ans Herz legen.

Essen kannst Du natürlich nicht nur vor einer Broadway Show, sondern jeden Tag. Einige meiner absoluten Lieblings-Lokale sind die folgenden:

  1. The Cafeteria – hier solltest Du auf jeden Fall vorbeischauen, denn hier gibt es das beste Brunch in der ganzen Stadt. Das sehe ich nicht nur ich so, sondern auf die New Yorker Schickeria (ich habe damals Leonardo DiCaprio gesichtet)
  2. Schiller’s Liquore Bar – wenn ich mich recht erinnere, ist das Restaurant in einem ehemaligen Schlachthof oder einer Metzgerei. Dadurch hat es diesen besonderen New Yorker Charme mit ganz tollem Essen.
  3. Panna II – nicht unbedingt bekannt für das beste Essen, aber dieser kleiner Inder ist ein absolutes Erlebnis. Voll gestopft mit tausenden von Weihnachts-Lichterketten, weißt Du beim Essen gar nicht, wo Du zuerst hinschauen sollst.
  4. 88 Orchard – ein super süßes Café in der Lower East Side, dem ehemaligen Künstler Viertel. Hier kannst Du einfach entspannen oder nach einem leckeren Frühstück durch die umliegenden Straßen mit seinen vielen Ateliers und Shops flanieren.
  5. L’Asso – mein absoluter Lieblings-Pizza Laden. Ganz besonders toll ist, dass Du Deine Pizza mit zwei unterschiedlichen Seiten belegen lassen kannst, wenn Du eine Medium Pizza oder größer bestellst.
  6. Delicatessen – wenn im Cafeteria mal wieder kein Tisch frei ist, ist das Delicatessen eine gute Alternative mit sehr leckerem Frühstück oder Brunch.

Ein absolutes Muss ist natürlich auch der Central Park. Dafür solltest Du etwas mehr Zeit einplanen, da der Park gigantisch ist. Insbesondere am Wochenende kannst Du hier Stunden verbringen und Street Artists zuschauen. Die beste Show, die ich im Central Park gesehen habe, kam von den Afrobats. Diese treten immer noch im Park auf und bieten eine 20-minütige Show. Diese ist so unterhaltsam, dass ich an Deiner Steller auf jeden Fall stehen bleiben würde, wenn ich ihnen über den Weg laufen würde. Die Jungs sind unverfehlbar, da sie immer von einem riesigen Menschen Pulk umgeben sind und ihren eigenen Banner mit im Gepäck haben.

Wie auch auf Governor’s Island ist die einfachste Methode, um durch den Park zu kommen, mit dem Fahrrad zu fahren. Dabei lohnt es sich wirklich vorab Preise zu vergleichen, online ein Fahrrad zu buchen und in der Nähe des Parks abzuholen. Damit kannst Du locker über 50% sparen. Wenn Du durch den Park radelst, solltest Du unbedingt einen Stopp am wohl bekanntesten Brunnen der Welt machen – dem Bethesda Fountain. Ich weiß nicht, in wie vielen Filmen ich diesen Brunnen schon gesehen habe, unzählige, den solltest Du nicht verpassen. Was Du Dir allerdings gescheit sparen kannst, in der Zoo im Central Park.

Ebenfalls eine große aber auch traurige Sehenswürdigkeit ist das 9/11 Memorial. Ein sehr schweres Stück Geschichte für New York City, aber überaus spannend und einfühlsam aufbereitet. Tickets kannst Du vorab online kaufen. Außerdem gibt es jeden Dienstag ab 17.00Uhr freien Eintritt. Wenn Du nach einer Alternative für einen Museums-Besuch suchst, kann ich ansonsten das MoMa sehr empfehlen. Hier gibt es jeden Freitag zwischen 16.00 und 20.00Uhr freien Eintritt, wobei es aber zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Wenn Du Dich während Deines Besuchs von Manhattan runter trauen willst, empfehle ich Dir unbedingt einen Abstecher nach Williamsburg in Brooklyn zu machen. Das Viertel steht mittlerweile auch in jedem Reiseführer und wird als das neue Hipster Viertel gehandelt. Mit dem L Train bist Du ganz schnell über die Brücke in Brooklyn. Um die Station Bedford Avenue herum gibt es viele kleine Läden mit Mode, Kunst und vieles weitere. Was sich in Brooklyn auch auf jeden Fall lohnt, ist ein Abstecher auf den Flohmarkt, von denen es wirklich genug gibt. Das gehört zu jedem Brooklyn Besuch einfach dazu.

Wenn Du einen Großstadt-Koller haben solltest und Dir etwas Seeklima um die Nase wehen lassen willst, bietet Coney Isand den perfekten Ort für einen Get Away. Mit Strand, Vergnügungspark und Fress-Buden, soweit das Auge reicht, kannst Du die ganzen Großstadt-Neurotiker einmal vergessen und etwas die Seele baumeln lassen. Eine meiner absoluten Lieblings-Beschäftigungen waren die Minor League Baseball Spiele mit jeder Menge Junk Food. Coney Island hat ein ganz tolles Stadion direkt am Strand mit Blick auf den Vergnügungspark und das Meer. Im Sommer gibt es an den Wochenenden immer Feuerwerk, T-Shirt Drive und andere Halbzeit-Unterhaltungsprogramme. Hier kann man auch gerne einmal zu spät kommen, die Spiele gehen gerne mal drei oder vier Stunden und sind etwas gemächlicher – das ist einfach genau der richtige Sport für mich gewesen.

Damit bin ich auch schon am Ende meiner Urlaubstipps-Liste angekommen. Beim Schreiben sind viele schöne Erinnerungen an meine Zeit im Big Apple hoch gekommen und mich packt gerade ein bisschen das Fernweh. Ich hoffe, dass ich noch den einen oder anderen Tipp für Dich hatte, den Du bisher nicht kanntest. Mir hat es auf jeden fall sehr viel Spaß gemacht in alten Fotos zu wühlen und meine Lieblinge für Dich zusammen zu stellen.

Jetzt bist Du dran! Was sind Deine persönlichen New York Tipps? Oder wenn Du noch nicht in New York warst, was würdest Du am liebsten sehen? Oder gibt es für Dich eine andere Stadt in der Welt, die Du auf jeden Fall einmal sehen willst? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!

Schnelles Osterkörbchen

Heute ist endlich Frühlings-Beginn – das heißt, es gibt endlich sehr bald wieder Sonnentage und wärmeres Wetter und gute Laune! Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber ich fiebere den wärmeren Frühlingstagen schon sehr entgegen. Winter hat seine schönen Seiten, aber irgendwie überstrapaziert der gute Kerle es immer etwas sehr doll (zumindest in meinen Augen). Zusammen mit dem Frühling steht nächstes Wochenende auch schon Ostern vor der Tür – das ist dieses Jahr wirklich sehr früh. Da blieb leider nicht viel Zeit für schöne DIYs. Deshalb gibt es heute noch eine kleine Anleitung für ein fixes Osterkörbchen.

Für das Osterkörbchen brauchst Du folgende Dinge:

  • zwei unterschiedliche Stoffe (ca. 50 x 60cm) – beispielsweise einen bunten Außenstoff und einen dezenten Innenstoff
  • Volumenvlies zum Aufbügeln
  • Garn passend zum Stoff (ich nehme meist einfach weiß)
  • das Schnittmuster für den Osterkorb gibt es hier (das Schnittmuster enthält 0,5cm Nahtzugabe)

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen.

Zuerst schneidest Du das Schnittmuster aus und überträgst es auf den Stoff. Danach bügelst Du das Volumenvlies auf den Innenstoff – dadurch bekommt das Osterkörbchen eine bessere Stabilität als wenn Du das Vlies auf die Außenseite bügelst.

Danach pinnst Du die beiden Seitenteile des Außenstoffs zusammen und nähst die beiden kurzen Seiten zusammen.

Anschließend pinnst Du die Seitenwände an das Bodenteil. Ich empfehle von oben zu pinnen, das heißt der Kreis ist beim Nähen unten. Dann verrutschen die Seitenwände nicht so schnell. Wenn alles fest gepinnt ist, nähst Du das Bodenteil und die Seitenwände zusammen.

Die gleichen Schritte wiederholst Du mit den Innenteilen – zuerst die Seitenwände an den kurzen Seiten zusammennähen und dann den Boden annähen.

Wenn die beiden einzelnen Teile fertig sind, kannst Du diese zusammennähen. Dafür stellst Du das Innenteil in das Außenteil – die beiden schönen Seiten sollten dabei aufeinander liegen (siehe auch Bild oben). Die Nähte der Seitenwände sollten dabei genau aufeinander aufliegen. Dann kannst Du die beiden Teile am oberen Rand zunähen – dabei solltest Du allerdings einen kleinen Schlitz offen lassen um das Osterkörbchen umdrehen zu können.

Durch den kleinen Schlitz wendest Du jetzt den Stoff und ziehst alles gerade, das kann einen kleinen Moment dauern. Danach bügelst du die obere Naht an der Kante, damit alles an der richtigen Stelle sitzt. Danach nähst Du noch einmal an der oberen Kante entlang, so dass das Wendeloch geschlossen wird. Die Naht kann ruhig etwas knapper als 0,5cm vom Rand entfernt sein, dass das Loch auch wirklich geschlossen wird. Dann heißt es nur noch Rand umklappen und Du bist fertig – yeah!

Jetzt kommt der beste Teil: das Körbchen mit etwas Ostergras und Osterhase füllen … und vielleicht auch noch der einen oder anderen Oster-Leckerei. Ich bin dieses Jahr sehr puristisch unterwegs mit nur Osterhase, der Figur zuliebe – und außerdem bin ich mehr der Gummibärchen Typ.

Das tolle an dem Körbchen ist, wenn Ostern vorbei ist, kannst Du es ganz einfach zu einem Utensilos umfunktionieren, zum Beispiel für Frühstücks-Brötchen oder Krims Krams, der sonst überall rumfliegt.

Jetzt bist Du dran! Wie feierst Du Ostern dieses Jahr? Und was landet bei Dir alles im Osterkörbchen? Lass es mich auf jeden Fall in den Kommentaren wissen!