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#28DaysofBlogging – heute ist es vorbei

Die Anleitung zum Grumpy Alfredo Körnerkissen findest Du hier

Als ich vor 28 Tagen in diese Challenge gestartet bin, hätte ich niemals im Leben gedacht, dass ich es wirklich durchhalte jeden Tag einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Gut okay, ich hatte einen kleinen thematischen Aussetzer, als einfach absolut nichts gelingen wollte. Aber dafür habe ich meine Mopsliebe mit Dir geteilt – deshalb lass ich das einfach mal durchgehen. Aber nachdem ich mit Blogmas letztes Jahr schon nach vier Beiträgen kläglich gescheitert bin, hätte ich es nie erwartet, dass ich es über Tag sechs oder sieben hinaus schaffe. Und dann hab ich mich irgendwie selber überrascht.

Ich bin komplett unvorbereitet in den Februar gestartet und konnte mich anfangs noch mit alten Ideen aus dem Fotoarchiv über Wasser halten. Zur Mitte der Challenge hin habe ich aber einen richtigen Durchhänger bekommen, als ich im DIY Chaos plus Küchenexplosion versunken bin. Da habe ich kurzzeitig darüber nachgedacht alles hinzuschmeißen, weil die Frustration wirklich gigantisch war und ich emotional auf dem Zahnfleisch ging. Aber dann habe ich die Zähne zusammen gebissen, mich aufgerafft und einfach weiter gemacht – keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Und dann habe ich meinen Groove gefunden. Zwar saß ich sehr häufig bis spät abends an meinem Küchentisch, aber der Gedanke  am nächsten Tag einen neuen Beitrag auf dem Blog zu sehen, hat jede Übermüdung ausgeglichen. Zum Ende hin habe ich allerdings gemerkt, dass die Kreativität langsam schlapp macht. Gerade mit den letzten fünf Beiträgen habe ich wahnsinnig gehadert. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich schon etwas froh jetzt in eine kleine Kreativpause zu gehen und irgendwann bald wieder mit etwas Abstand neu durchzustarten.

Was Du vielleicht nicht weißt, aber meinen Blog gibt es mittlerweile schon seit sieben Jahr (ja WordPress hat mich vor kurzem an meinen Blog Geburtstag erinnert). Aber ich war nie konsequent am Ball, weil ich immer wieder den Fokus verloren habe. Es gab, glaube ich, noch nie so viele Beiträge in einem Jahr, wie bisher in 2017 – dank #28DaysofBlogging. Durch diesen absoluten Content Schock habe ich gemerkt, dass ich gerne die nächste Zeit dafür nutzen möchte unter der Haube vom Blog etwas zu werkeln. Da hat sich in den letzten drei oder vier Jahren nämlich echt wenig getan. Mit neuen Design finde ich hoffentlich endlich auch einen Groove, der etwas länger als ein Jahr anhält. Deshalb habe ich mir zwar etwas spät, aber egal, noch einige Blog Ziele für das Jahr 2017 gesteckt:

  1. endlich ein richtiges Blog Logo – ganz wichtig, bis vor kurzem hatte ich noch einen schrummeligen Header, bis irgendwann mein Theme rumgezickt hat. Also habe ich den irgendwann einfach rausgeschmissen. Und seitdem fehlt für mich irgendwie etwas. Deshalb soll endlich mal ein richtiges Blog Logo her (und nicht nur ein schrummeliger neuer Header).
  2. ein neues Blog Theme – wie oben bereits erwähnt, zickt mein Theme neuerdings etwas. So richtig kann ich das klassische Blog Layout mit ewig scrollen auch nicht mehr sehen. Da könnte ruhig mal etwas mit mehr Magazin Charakter her.
  3. Lieblingsthemen – die letzten Wochen waren sehr durchwachsen in Sachen Themen. Bisher fehlt mir noch ein bisschen eine gerade Linie, aber in den kommenden Monaten soll es auf jeden Fall mehr zu meinen beiden Lieblingsthemen Getränke (<3 Eistee) und Google Analytics geben. Weil das einfach die Themen sind, die mir am leichtesten von der Hand gingen.
  4. Doodle, doodle, sketch – das mit den Sketchnotes und Doodlen habe ich letztes Jahr immer wieder versucht, aber leider fehlt es bei mir häufig an Zeit oder Gelegenheiten für Sketchnotes und Doodles. Aber das Sketchrezept hat mir echt wahnsinnig viel Spaß gemacht, deshalb möchte ich definitiv mehr Sketchrezepte für den Blog doodlen.
  5. Kontinuität – das mit dem daily Bloggen werde ich auf keinen Fall durchhalten. Aber ich habe gemerkt, dass ich ein zielorientierter Mensch bin. So irgendwie immer ein bisschen bloggen funktioniert weniger gut bei mir. Deshalb möchte ich bis Jahresende mindestens noch 40 weitere Beiträge schreiben – ein klares Ziel um endlich mal am Ball zu bleiben.
  6. hin und wieder einen Real Talk – im letzten Jahr, als ich meine aktuelle intensiver Bloggen Phase begonnen habe, war mein Ziel Inhalte zu teilen, die andere glücklich machen. Daran möchte ich weiterhin festhalten. Aber ich habe häufig das Gefühl, dass durch die Hochglanz Bilder oft der Eindruck entsteht, dass hinter den Kulissen alles perfekt ist. Gerade bei mir ist es aber alles andere als das. Und ich habe gemerkt, dass es ab und an echt gut tut mal zu hören, dass es bei anderen auch nicht so ist. Weil ich dann ehrlich gesagt ein bisschen erleichtert bin, dass nicht nur ich  im absoluten DIY Chaos versinke.
  7. endlich bessere Bilder – dadurch, dass ich komplett unvorbereitet in die Challenge gestartet bin, musste ich sehr häufig wirklich suboptimale Bedingungen für Bilder in Kauf nehmen. Naja abends im Februar nach der Arbeit ist es halt stockfinster, da hilft auch die Studioleuchte nicht. Ziel ist es auch mich endlich mehr mit Fotografie zu beschäftigen – irgendwann will ich mal mehr als Blende und eventuell Belichtungszeit einstellen.

Okay, genug Ziele gesteckt – immerhin hab ich nur noch 84% des Jahres vor mir. Außerdem brabbel ich hier schon lange genug vor mich hin. Leider habe ich heute festgestellt, dass es keine komplette Liste aller Teilenehmer der #28DaysofBlogging gibt. Deshalb verlinke ich einfach an dieser Stelle zu Nia von But first Create, der Organisatorin, und ihrer Liste, die noch auf den neuesten Stand angepasst wird.

Und was sagst Du dazu? Wie haben Dir meine Beiträge zur Challenge gefallen und welcher war Dein Lieblingsbeitrag? Über welche Themen sollte ich definitiv mehr schreiben? Lass es mich auf jeden Fall wissen!

Blog Tracking 101 – Google Analytics Report Struktur

Bevor die #28DaysofBlogging morgen zu Ende gehen (ein bisschen stolz bin ich schon auf mich, dass ich es soweit geschafft habe – aber dazu morgen mehr), wollte ich noch unbedingt noch einen zweiten Beitrag zu meinem Lieblingsthema Google Analytics schreiben. Ich kann immerhin nicht 28Tage jeden Tag etwas schreiben und dann nur einen einzigen Nerd Beitrag über Zahlen und Tracking dabei haben, oder?

Wir tasten uns nämlich langsam immer mehr zu den Themen vor, die Dir in Deiner alltäglichen Blog Analyse helfen. In meinem letzten Beitrag bin ich auf die allgemeine Account Struktur von Google Analytics eingegangen und habe Dir gezeigt wo, wie, welche Daten hingeschickt und verarbeitet beziehungsweise gefiltert werden. Außerdem habe ich Dir erklärt, wie Du Spam Traffic aus Deinen Reports entfernen kannst (was ich Dir übrigens absolut ans Herz lege, auch wenn die größeren Zahlen schöner aussehen). Heute stecken wir mal den großen Zeh ins Wasser und werfen einen ersten Blick auf die Report Struktur, dass Du Dich schon einmal ein bisschen besser zurecht findest.

Google Analytics Report Struktur


Seit letzter Woche rollt Google Analytics nämlich seine neue Navigationsleiste aus und erleichtert Dir damit das Navigieren zwischen den einzelnen Berichten.  Zusätzlich wird der Verwaltungsbereich integriert, wodurch die unschöne Tab Navigation oben verschwindet. Das beste an der neuen Navigation ist, dass sie einklappbar ist, so dass Du viel mehr Platz für Deine Reports hast – endlich! Gerade bei einer kleineren Bildschirmauflösung war es manchmal wirklich anstrengend sich Reports anzuschauen.

Die Navigationsleiste hat sechs Punkte, mit denen Du unterschiedliche Reports und Deine eigen erstellten Objekte erreichen kannst. Am unteren Ende (hier nicht im Bild) findest Du jetzt außerdem den Verwaltungsbereich, wo Du alle wichtigen Einstellungen für Deinen Account, Propertys und Datenansichten vornehmen kannst. Heute will ich Dir nur einen Überblick darüber geben, welche Informationen Du prinzipiell wo findest. Wie die einzelnen Bereiche aufgebaut sind und welche Metriken Du auf jeden Fall im Auge behalten solltest, erkläre ich Dir in den folgenden Blog Tracking 101 Beiträgen für jeden Bereich einzeln.

Personalisieren

Der Personalisieren Bereich ist gerade für Anfänger nicht unbedingt der beste Punkte um zu starten (auch wenn er ganz oben ist). Hier kannst Du individuell angelegte Objekte, wie eigene Berichte oder Dashboards, erreichen. Zusätzlich kannst Du Dir Verknüpfungen zu den wichtigsten Berichten anlegen, so dass Du Dich nicht immer durch die komplette Navigation durchklicken musst. Wenn Du ein besonderes Auge auf Deine Zahlen haben willst, kannst Du zusätzlich Benachrichtigungen einstellen. Hier kannst Du beispielsweise Schwellenwerte (sowohl nach oben oder nach unten) definieren, bei denen Du benachrichtigt werden möchtest. Wenn Du zum Beispiel nur ein begrenztes Kontingent an Zugriffen beim Deinem Hoster zur Verfügung hast, kannst Du hier überwachen, ob Du dieses Limit überschreitest oder kurz davor bist.

Prinzipiell rate ich aber Google Analytics Anfängern davon ab, den Personalisieren Bereich sofort in Angriff zu nehmen. Die meisten Informationen findest Du in den Standard Berichten. Bei der Berichtserstellung kannst Du sehr schnell Elemente miteinander kombinieren, die nicht kompatibel sind oder keinen Sinn ergeben und bekommst trotzdem Daten angezeigt. Deshalb solltest Du hier vorsichtig sein.

Echtzeit

Der Echtzeit Bereich ist meiner Lieblinsgbereiche. Hier kannst Du mit einer minimalen zeitlichen Verzögerung beobachten, wie viele Leute sich gerade auf Deiner Seite befinden, wo sie herkommen und was sie sich anschauen. Hierbei handelt es sich um unverarbeitete Rohdaten, deshalb steht Dir nur ein kleiner Teil der Daten zur Verfügung. Wenn Du aber einen Filter in Deiner Datenansicht angelegt hast, greift dieser hier bereits schon. Wenn Du also Spam Traffic filterst, wird dieser gleich abgezogen.

Der Echtzeit Bereich enthält die Daten für die letzten dreißig Minuten plus eine sekundengenaue Aufteilung. Wie in den anderen Bereichen auch, kannst Du Dich in den einzelnen Reports eine Ebene tiefer klicken und so Deine Report Ergebnisse bereits in Echtzeit filtern. Das ist ganz spannend, wenn Du zum Beispiel einen neuen Blog Beitrag online gestellt hast und Dir nur die Zugriffe auf diese einzelne Seite anschauen willst.

Zielgruppe

im Zielgruppenbereich erfährst Du alles über Deine User. Hier kannst Du herausfinden, welche Geräte Deine User benutzen, welchen Telefonanbieter sie haben oder aus welcher Region sie kommen. Hierfür werden Standard Elemente aus dem Browser ausgelesen und für Dich in wunderschönen Berichten zusammengestellt.

In diesem Bereich kannst Du außerdem demografische und Interessen-Informationen sammeln lassen. Bitte beachte, dass Du hierfür allerdings zusätzliche Datenschutzbestimmungen benötigst. Hierbei werden nämlich zusätzliche 3rd Party Cookie Informationen verwendet, die Google außerhalb Deiner Website erhebt. Darüber muss Dein User gesondert informiert werden und eine Widerspruchsmöglichkeit haben. Das solltest Du auf jeden Fall bedenken, bevor Du dieses Feature aktivierst.

Akquisition

In Akquisitionsbereich erfährst Du, woher Deine Leser eigentlich kommen. Dabei werden die Zugriffe in unterschiedlichen Kanälen zusammengruppiert. Die Standardkanäle sind wie folgt:

  • Direkt – die User haben Deine URL direkt in ihr Browser Fenster eingetippt.
  • Organische Suche – die User sind über eine Suchmaschine auf Deine Website gelangt (auch als SEO bekannt).
  • Bezahlte Suche – die User haben auf eine bezahlte Keyword Anzeige geklickt. Dieser Kanal ist nur vorhanden, wenn Du auch Werbekampagnen beispielsweise bei Google AdWords schaltest (auch bekannt als SEA).
  • Social – hier werden die gängigsten sozialen Netzwerke einsortiert. Leider erkennt Google Analytics bisher noch keine mobilen Versionen wie m.facebook.com.
  • EMail – die User haben auf einen Link innerhalb einer EMail geklickt. Dieser Kanal wird nur befüllt, wenn Du zusätzliche Kampagnen Parameter benutzt.
  • Affiliate – wenn Du Teil eines Affiliate Netzwerks bist und andere Seiten für ihre Conversions auf Deiner Website bezahlst, kannst Du auch hier über zusätzliche Kampagnen Parameter diese Website Zugriffe kennzeichnen.
  • Referral – wenn andere Websites auf Deine Website verlinken, werden die Zugriffe über diese Links als Referrals eingestuft, beispielsweise wenn Du an einer Link Party teilgenommen hast. Leider wird hier auch häufig die mobile Facebook Seite mit einsortiert.
  • Display – wenn Du Display Anzeigen im Netz schaltest, kannst Du hier auch über zusätzliche Kampagnen Parameter diese Zugriffe entsprechend klassifizieren.
  • Alles andere – alles was oben nicht kategorisiert werden kann, landet hier in der Resterampe.

Neben diesen Standard Kanälen erhältst Du noch detaillierte Informationen, beispielsweise über welche Quelle (= andere Seite) Dein User kam und um welches Medium (= Art der anderen Seite) es sich dabei handelt. Darüberhinaus hast Du Verknüpfungsmöglichkeiten zur Google Search Console oder AdWords um tiefergreifende Informationen zu erhalten.

Verhalten

Der Verhaltensbereich ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten und spannendsten Bereiche. Hier kannst Du sehen, welche Deiner Seiten am meisten geklickt werden, wie sich die User durch Deine Seite navigieren und welche Interaktionen sie mit Deiner Seite ausführen. Für die Interaktionen ist allerdings ein zusätzliches Customizing Deines Google Analytics Code nötig. Du könntest aber erfassen, welche Freebies gerne geklickt werden und wie weit die User auf Deinen Artikelseiten scrollen – klingt schon interessant, oder?

Zusätzlich erfährst Du hier, auf welchen Seiten Deine User eingestiegen sind – sprich welche Seite sie zuerst gesehen haben und wie schnell Deine Seite lädt. Zu den Ladezeiten gibt es außerdem noch Tipps, wie Du Deine Websitegeschwindigkeit verbessern kannst. Wenn Du einen Suchparameter in Deinen Datenansichtseinstellungen definiert hast, kannst Du hier außerdem sehen, welche Begriffe auf Deiner Website viel gesucht werden.

Conversions

Der Conversions Bereich wird nur super selten von kleineren Website Betreiber genutzt, enthält aber meiner Meinung nach super spannende Informationen. Hier zeigt Google Analytics Dir nämlich, ob Deine User auch das tun, was Du von ihnen möchtest. Bei eCommerce Shop bezieht sich dieser Bereich meistens auf Käufe – gerade für Blogger ist es aber schwierig ihre eigenen Ziele zu definieren. In den meisten Fällen haben sie nämlich eigentlich gar keine.

Auf dieses Thema werde ich noch einmal in einem separaten Beitrag intensiv eingehen – Conversions Rates für Blogs zu berechnen ist nämlich super spannend! (Wenn Du nicht weißt, was eine Conversion Rate ist: diese sagt aus, wie viel Prozent Deiner Website Besucher das von Dir gesteckte Ziel erreicht haben)

 

Das sind auch schon alle Bereich, die Du Dir in Google Analytics anschauen kannst. Ich hoffe, dieser kleine Einstieg hilft Dir erst einmal Dich etwas besser zurecht zu finden. In den kommenden Wochen werden wir uns diese Bereiche noch genauer anschauen, so dass Du zum absoluten Analytics Pro wirst!

Und was sagst Du dazu? Welche Reports schaust Du Dir am liebsten in Google Analytics an? Was sind Deine Lieblinsgmetriken? Oder blickst Du zwischen den ganzen Zahlen schon gar nicht mehr durch? Und hast Du ein Ziel für Deinen Blog, was Du eigentlich mal gerne messen möchtest? Lass es mich auf jeden Fall wissen – ich bin super gespannt auf Deine Antworten!

Dir brummt gerade der Kopf und Du musst den Überblick noch einmal in einer ruhigen Minute durchgehen? Kein Problem, nimm den Beitrag solange mit zu Pinterest:

Happy international Pancake Day – super fluffige Pancakes

Nur noch zwei Tage bis zum International Pancake Day – woohoo!! Letztes Jahr fiel Pancake Day passenderweise auf den Valentinstag, dieses Jahr musste ich aber ein bisschen länger gedulden. Ich bin ja absoluter Frühstücksmensch – wenn ich morgens nichts zu essen bekommen, fängt der Tag schon schlecht an. Mit leeren Magen geht bei mir einfach gar nichts. Unter der Woche fällt das Frühstück meist etwas einfacher aus, aber am Wochenende, wenn ich Zeit habe, drehe ich gerne voll auf.

Dabei mache ich am liebsten amerikanisch inspirierte Frühstücksklassiker, wie beispielsweise das New Yorker Breakfast Croissant mit Avocado, Tomaten, Schinken und Tomate. Zugegeben für den europäischen Gaumen im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, aber spätestens nach dem zweiten Bissen war ich absolut verliebt in die New Yorker Frühstücksvariante. Neben den etwas ausgefalleren Rezepten ist Pancakes für mich die absolute Basis für einen perfekten Sonntagsbrunch. Ja die deutschen Pfannkuchen sind auch lecker, aber ich mag die fluffige Variante einfach mehr. Sieht gestapelt auch besser aus als die wabbelige deutsche Alternative.

Super fluffige Pancakes


Für zwei bis drei Personen benötigst Du:

  • 3 große Eier (möglichst Bio)
  • 120g Mehl
  • 150ml Milch
  • 1TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2-3EL Zucker (optional)

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst trennst Du die Eier und gibst Eiweiß und Eigelb in zwei unterschiedliche Schüsseln. Das Eiweiß schlägst Du dann zusammen mit der Prise Salz steif und stellst es für einen Moment beiseite.
  2. Als nächstes gibst Du das Mehl, Milch, Backpulver und den Zucker zum Eigelb und verrührst alles solange mit dem Mixer, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
  3. Dann rührst Du langsam mit einem Schneebesen das Eiweiß unter – Du solltest auf jeden Fall keinen Mixer verwenden, da ansonsten das Eiweiß zu schnell zerfällt und die Pancakes weniger Fluff haben.
  4. Als letztes musst Du nur noch den Herd anwerfen und in etwas Öl Deine Pancakes goldbraun braten. Fertig!

In Sachen Beilagen kannst Du machen, was Du willst. Ich habe mich diesmal für einen britischen Klassiker und eine Eigenkreation entschieden. Wie ich letztens gelernt habe, essen die Briten ihre Pancakes mit Zitronensaft und Zucker – hört sich im ersten Moment eventuell komisch an, schmeckt aber richtig genial. Ich kann Dir nur empfehlen die Kombi zumindets einmal zu testen. Meine zweite Kreation waren Blueberry Pancakes, wobei ich einige Blaubeeren mit in den Teig gegeben habe und dazu Whiskey Sahne serviert habe. Zusammen mit frischen Blaubeeren ein absoluter Traum.

Und was sagst Du dazu? Was bevorzugst Du eher, die guten deutschen Pfannkuchen oder die fluffige Variante aus den USA? Und feierst Du Pancake Day, oder wusstest Du bisher noch nicht einmal das eine der leckersten Früstücksvarianten einen eigenen Feiertag hat? Und was isst Du am liebsten auf Deinen Pancakes?

Nach diesem genialen Rezept planst Du jetzt Deinen nächsten Sonntagsbrunch, bis zum Einkaufsliste schreiben dauert es aber noch einen Moment? Kein Problem, nimm das Rezept solange mit zu Pinterest:

DIY – selbstgemachte Stifte Mäppchen

Eigentlich sind Federtaschen ja voll 90er – wer hat denn heute in Zeiten von Smartphone und Co noch einen Stift dabei? Ich werde bei der Frage nach etwas zu schreiben jedenfalls meistens nur mit großen Augen angeschaut. Man kann ja schließlich alles in Wunderlist, Trello und Evernote aufschreiben, Zettel gehen eh nur in der Handtasche verloren. Seitdem ich aber sketche, habe ich gerne meine liebsten Stifte immer mit dabei. Schließlich weiß ich nie, wann sich wieder ein Gelegenheit zum Üben ergibt (Vorträge, Meetings, etc.) Bisher lassen meine Zeichenkünste nämlich noch sehr zu wünschen übrig und da hilft nur eins: Üben, üben, üben.

Bisher hatte ich die Stifte in einer selbstgemachten Kosmetik Tasche immer mit dabei. Die Tasche hat ihren Zweck erfüllt und dafür gesorgt, dass meine Stifte nicht alle wild im Rucksack durch die Gegend fliegen. Aber sonderlich schön war sie nicht und außerdem ist sie eigentlich viel, viel zu groß. Als dann letztens auch noch einer meiner Stifte ausgelaufen ist und die komplette Tasche in einen grauen Blobb verwandelt hat, wusste ich, es ist ganz dringend Zeit für etwas neues.

Um mein Selbstbewusstsein beim Sketchen etwas zu boosten, wollte ich etwas stylisches aber auch schlichtes für meine Stifte haben. Das neue Mäppchen sollte außerdem kleiner und handlicher werden. Der große Standboden war beim Stifte suchen eher lästig als alles andere. Zusätzlich wollte ich etwas Kontrast mit ins Spiel bringen, nur schlichter Stoff auf der Außenseite wirkt meiner Meinung nach schnell langweilig.

Entstanden ist am Ende dieses Hipster Mäppchen mit super trendigen Dreiecken und Kunstleder Akzent. Dreiecke und simple Muster in dezenten Farben sind ja jetzt super trendig – zumindest gefühlt. Meine gesamte Instagram Timeline setzt neuerdings auf Pastell und monochrom. Ich bin ja eigentlich eher der quietschig bunte Mensch, aber der neue monochrome Style mit kleinen Farbakzenten hat es mir schon ein bisschen angetan.

Selbstgemachte Stifte Mäppchen


Für eine Stifte Mappe benötigst Du:

  • 2 Stücke schönen Baumwollstoff in der Größe 22cm x 10cm (für außen)
  • 2 Stücke einfachen Baumwollstoff in der Größe 22cm x 14cm (für innen)
  • 2 Stücke Kunstleder / SnapPap in der Größe 22cm x 6cm
  • einen Endlosreißverschluss (22cm) inkl. Schieber
  • Vlieseline zum Verstärken des Baumwollstoffs (außen)

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst schneidest Du Deine Vlieseline für die äußeren Baumwollstoff Vierecke zu und bügelst sie auf.
  2. Dann nähst Du den äußeren Baumwollstoff mit dem Kunstleder / SnapPap mit einem 1cm Nahtzugabe aufeinander (schöne auf schöne Seite). Danach klappst Du den Stoff auseinander und nähst das Kunstleder / SnapPap nach unten hin fest. Dabei sollte der überstehende Stoff auf der Rückseite ebenfalls nach unten gefaltet sein, so dass Du das Kunstleder / SnapPap auf drei Lagen Stoff festnähst. Diesen Schritt wiederholst Du für die anderen beiden Teile.
  3. Als nächstes nähst Du den Reißverschluss ein. Dafür legst Du ihn zwischen Deine gerade genähte Vorderseite und die Rückseite, so dass die schönen Seiten aufeinander liegen. Achte dabei darauf, dass der Reißverschluss mit der Zahnseite auf der Außenseite liegt. Dann vernähst Du alles mit einer geraden Naht. Anschließend klappst Du die beiden Seiten auf und nähst noch einmal knapp an der Kante lang, so dass Dein Reißverschluss am Ende immer gerade nach oben zeigt. Diesen Schritt wiederholst Du für die anderen beiden Teile .
  4. Danach fädelst Du den Reißverschlussschieber auf und verbindest Deine beiden Mäppchen Teile miteinander. Wenn der Innenstoff etwas über das Außenteil übersteht, schneidest Du den überflüssigen Stoff am nicht vernähten Ende ab.
  5. Als nächstes klappst Du die Seiten nach außen, so dass die schönen Seiten (Innenteil auf Innenteil und Außenteil auf Außenteil) alle aufeinander liegen und ein Viereck ergeben. Jetzt nähst Du einmal um das Viereck herum, Du solltest dabei aber beim Innenstoff unten ein kleineres Loch zum Wenden offen lassen (rote Linie). Vergiss nicht Deine Naht vor und nach der Wendeöffnung zu verriegeln.
  6. Als letztes wendest Du Dein Mäppchen durch die Wendeöffnung und verschließt dann mit einem Matratzenstich das Loch von Hand. Fertig!

Jetzt musst Du nur noch Deine Stifte zusammensuchen, so dass Du sie immer mit dabei haben kannst.

Und was sagst Du dazu? Findest Du Federtaschen auch voll 90er oder hast Du wirklich immer noch einen Stift griffbereit irgendwo in den Unweiten Deiner Tasche? Und interessiert es Dich, welche Stifte ich am liebsten zum Sketchen verwende? Und wenn Du sketchst, was sind Deine liebsten Stifte?

Der nächste Nähabend ist noch nicht geplant, aber Du willst unbedingt auch ein Stifte Mäppchen machen? Kein Problem, nimm die Idee solange mit zu Pinterest:

Sketchrezept – Bananen Haferflocken Muffins

Eigentlich wollte ich heute über mein letztes VizThink Meet Up in Hamburg schreiben – weil das ein wirklich richtig gutes Meet Up war zum Thema Bücherparade. Statt gefunden hat es in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, was dem ganzen so ein schönes uriges Studiumsfeeling gegeben hat. Anna Lena Schiller, Tanja Wehr und Nadine Roßa haben ihre genialen Bücher zu den Themen Sketchnotes und Graphic Recording vorgestellt und ich war einfach absolut geflasht. Die drei Power Frauen sind mit absoluter Leidenschaft dabei und haben richtig geniale Bücher geschrieben. So ein Charisma in einen Blog Beitrag zu packen, ist für mich einfach ein absolutes Ding der Unmöglichkeit – so ein guter Schreiberling bin ich dann doch nicht.

Und weil der geplante Beitrag jetzt wegfiel, stand ich plötzlich vor einem Dilemma – ja auf den letzten Metern der #28DaysofBlogging gehen mir doch langsam die Ideen aus. So viel habe ich in meinen letzten sieben Jahren Bloggen noch nie auf einmal geschrieben, so viel Kreativität ist eine echte Herausforderung. Einzige Idee, die für heute fest stand, ist, dass es unbedingt etwas mit Sketchnotes werden sollte, meine heimliche Leidenschaft, von der niemand etwas weiß – denn eigentlich kann ich mal so gar nicht zeichnen. Als sich also das Gedankenkarussell in meinem Kopf drehte und Ideen hin und her warf, musste ich plötzlich an Jan von Umsturzvegan denken, der auf der letzten Blogst Twitter Party von seinen Sketchrezepten erzählt hat.

Bei der Twitter Party drehte sich alles um Inhalte, welche Inhalte man am liebsten liest, schreibt und welcher Inhalt am erfolgreichsten auf dem eigenen Blog ist. Mein mit Abstand erfolgreichster Post ist vom letzten Jahr und enthält ein Rezept für gesunde Bananen Haferflocken Muffins. Entstanden ist der Post, als ich letztes Jahr im Februar genauso wie dieses Jahr dem Ziel mich gesünder zu ernähren hinterher eiferte. Ehrlich gesagt bin ich aber kein großer Fan von dem Post, die Bilder sind irgendwie nur so naja und eigentlich wollte ich den Post schon länger mal in die Tonne treten. Aber er kommt halt einfach leider verdammt gut an – deshalb darf er bleiben. So richtig meinen Frieden habe ich bisher noch nicht mit ihm geschlossen.

Deshalb ist mein erstes Sketchrezept jetzt über meine super erfolgreichen Bananen Haferflocken Muffins. Das ist mein eigenwilliges Friedensangebot an diese wirklich leckeren Muffins um sie bildlich in ein besseres Licht zu rücken. So in Sketchform gefallen sie mir auf jeden Fall besser. Zum Rezept will ich eigentlich gar nicht so viel sagen, das siehst Du ja auf dem Bild – und wenn Du eher auf traditionelle Rezepte stehst, findest Du hier noch einmal eine volle Beschreibung. Ganz demnächst gibt es hoffentlich auch eine schön gescannte Variante – dafür hat heute einfach leider die Zeit gefehlt.

Und was sagst Du dazu? Welche Inhalte liest Du am liebsten auf Blog – insbesondere auf meinem Blog? Und welche Bilder gefallen Dir besser, meine alten schrummeligen Muffin Bilder oder dieses wunderschöne Sketchrezept? Und sketchst Du selber auch? Wenn ja, wo kann ich denn ein paar Deiner Sketchnotes finden?

Bei dem ganzen Gerede von Muffins willst Du am Wochenende mal wieder selber den Backlöffel schwingen? Kein Problem, nimm das Rezept solange mit zu Pinterest:

Avocarlo – das Avocado Körnerkissen

Noch ist ja immer Februar und auch wenn es die letzten Tage etwas frühlingshafter war, bin ich der festen Überzeugung, dass noch mindestens eine Kältewelle in den nächsten Wochen auf uns wartet. Die meisten sind ja schon in absoluter Frühlingsstimmung und sehnen sich nach Sonne und viel warm. Aber die letzten beiden Winter haben mich gelehrt, dass ich einfach realistisch sein sollte, wenn es um den Frühlingsbeginn geht. So sehr ich mir auch 18° und Sonnenstrahlen en masse wünsche, März ist eben doch immer noch Wintermonat.

Und im Winter bin ich eine absolute Frostbeule. Ohne Wärmflasche gehe ich abends nicht ins Bett und abends auf dem Sofa brauche ich neben der heißen Schokolade auch noch ein bisschen was um es mir muckelig zu machen. Für einen gemütlichen Netflix Abend bevorzuge ich aber Körnerkissen, die mich zufrieden anlächeln. Da ist Serien gucken zusammen mit dem Körnerkissen einfach schöner.

Letztes Jahr habe ich Dir ja bereits Alfredo gezeigt, der sieht aber nicht ganz so glücklich aus. Naja wenn ständig jemand versucht meine Banane zu klauen, würde ich auch nicht so glücklich aussehen. Damit der kleine aber nicht immer so griesgrämig daher kommt, habe ich ihm jetzt einen kleinen Freund entworfen, der etwas positiver gestimmt ist. Avocarlo ist ein kleiner Sonnenschein. Immerhin hat er den Kern abbekommen, da hat er immer einen Grund sich zu freuen.

Avocarlo hat übrigens auch die ideale Reisegröße. Gerade an den kälteren Tagen kann er eine kleine Frohnatur in Deiner Handtasche sein und ist bereit, wenn Du ihn noch einmal vor der Heimreise im Büro in die Mikrowelle wirfst. Dabei sollte aber gesagt sein, dass Du nur den Baumwollbeutel erhitzen solltest. Da Fleece in den meisten Fällen aus alten Plastikflaschen besteht, ist der nicht so gut für die Mikrowelle geeignet. Je nach Füllung kannst Du den Füllbeutel innerhalb von 2-3Minuten bei ca. 400Watt in der Mikrowelle erhitzen oder für ca.10Minuten im Ofen bei 150°C.

Avocarlo – Avocado Körnerkissen Anleitung


Für ein Körnerkissen benötigst Du:

  • Fleece in zwei unterschiedlichen Grüntönen (eins hellgrün und das andere dunkelgrün), ca. 20x30cm
  • Fleece Reste in dunkelbraun und rosa
  • heller Baumwoll Stoff ca. 30x40cm
  • Garn in weiß, schwarz und braun (und optional rosa)
  • 220g Traubenkerne oder eine andere Körnerkissenfüllung (Traubenkerne sind besonders leicht und eignen sich deshalb ideal für Taschenwärmer)
  • das Avocarlo Schnittmuster – das findest Du hier. Die Nahtzugabe beträgt 0,5cm, außer beim Füllbeutel, dort ist sie 1cm.

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst schneidest Du die einzelnen Teile wie im Schnittmuster gekennzeichnet aus Deinem Stoff aus.
  2. Wenn Du alle Teile bereit hast, fängst Du mit dem Applizieren von Bäckchen und Kern an. Die Position siehst Du weiter unten im Bild. Um die Bäckchen und den Kern zu befestigen, nähst Du mit einem sehr engen Zick Zack Stich um den Rand herum. Dabei sollte die Naht am Rand über die Teile hinausgehen, so dass keine Kanten vom Stoff bleiben. Für die Bäckchen kannst Du weißen Garn verwenden oder auch rosa. Beim Kern solltest Du vorzugsweise braunen Garn verwenden, alternativ geht auch schwarz.
  3. Danach stickst Du mit schwarzem Garn den Mund und die Augen auf. Da das Gesicht sehr klein ist, empfehle ich Dir mehrere kleine Stiche zu machen, damit die Rundungen besser wirken.
  4. Dann vernähst Du die Kanten an den Rückteilen. Dafür klappst Du die geraden Kanten vom oberen und unteren Rückteil einmal um (ca. 0,5cm) und nähst mit einer geraden Naht dicht am Rand entlang. Da Fleece nicht ausfranst, reicht einmal umklappen. Vergiss nicht die Nähte am Anfang und Ende zu verriegeln.
  5. Dann kannst Du auch schon alles zusammennähen. Dafür legst Du die Rückseiten Teile leicht überlappend auf das Vorderteil (rechts auf rechts, also schöne Seite auf schöne Seite) und nähst mit einer einfachen Naht einmal um die Avocado drum herum. Wenn Du wieder am Anfang angekommen bist, verriegelst Du Deine Naht.
  6. Im letzten Schritt legst Du die Baumwollstoff Teile übereinander und nähst mit 1cm Nahtzugabe einmal am Rand entlang. Dabei solltest Du oben eine größere Öffnung lassen (ca.5cm). Durch diese Öffnung wendest Du danach den Füllbeutel und befüllst ihn mit Deinen Körnern. Danach klappst Du die Stoffkanten nach innen und verschließt das Loch mit einer geraden Naht. Jetzt musst Du nur noch Avocarlo wenden und mit Deinem Körnerbeutel ausstatten. Fertig!

Und was sagst Du dazu? Wie findest Du den kleinen Avocarlo? Würdest Du ihm ein Zuhause in Deiner Tasche gewähren oder wo würde er bei Dir wohnen dürfen? Und bist Du im Winter auch so auf Wärmflaschen und Co angewiesen wie ich?

Du hast gerade keine Zeit die Nähmaschine anzuwerfen, willst aber unbedingt Deinen eigenen Avocarlo haben? Kein Problem, nimm die Idee solange mit zu Pinterest:

Nächstes Reiseziel: Nordkorea

Neben dem Bloggen ist meine zweite große Leidenschaft ja YouTube gucken, sogar noch mehr als Netflix. Ich mag die Ausschnitte aus dem echten Leben und DIY Inspiration in Form von Videos meist einfach mehr als Serien (nicht, dass ich neben YouTube auch Unmengen an Netflix konsumiere). Einer meiner Lieblings-Channels habe ich Dir bereits am Anfang von #28DaysofBlogging vorgestellt. Ein weiterer Channel, den ich in letzter Zeit auch sehr gerne gucke, ist Fun for Louis.

Louis macht Daily Vlogs, in denen er seine Reisen um die Welt zeigt. Wenn ich ihn um die Welt jetten sehe, kribbelt es auch wieder in meinen Füßen – wird mal wieder Zeit, dass ich die nächste Reise plane. Eine meiner absoluten Lieblings-Reisen von Louis ist die nach Nordkorea. Mit seinen Nordkorea Inhalten ist Louis letztes Jahr einmal durch die komplette Weltpresse gegangen und musste sich viele Vorwürfe anhören – er hätte sich von der koreanischen Regierung kaufen lassen, würde Propaganda betreiben und noch einige andere unschöne Dinge. Den Wunsch Nordkorea wieder verlassen zu dürfen und sich deshalb an das von der Regierung genehmigte Reiseprogramm zu halten, kann ich aber sehr gut verstehen. Und Louis ist eben kein investigativer Journalist, sondern eben Daily Vlogger, der aus seinem Leben erzählt.

Für mich schafft es Louis einfach in seinen Videos (Link zur Playlist) die Isolation von Nordkorea und den komplett anderen Lebensstil rüber zu bringen. Spätestens beim fragenden Blick wer Justin Bieber ist, hab ich wirklich ein Gefühl dafür bekommen, wie abgeschottet dieses Land eigentlich ist. Und irgendwie will ich aus genau diesem Grund da jetzt verdammt nochmal auch selber hin. Ja ein bisschen Angst schwingt irgendwie auch mit, aber einmal den nordkoreanischen Stempel im Pass haben reizt mich schon.

Gerade weil Louis Vlogs keine tiefgreifende Doku über die politische Situation in Nordkorea sind, sind sie für mich so besonders sehenswert. Irgendwie dreht sich da die Welt auch jeden Tag ein Stück weiter und es gibt sowas wie Alltag. Und wer will nicht einmal in der Straßenbahn in Nordkorea sitzen und im Supermarkt abgefahrene Süßigkeiten einkaufen? Ich wäre da sofort für zu haben. Wenn also der Bruder, wie irgendwann mal geplant, doch noch nach Nordkorea fährt, wäre ich auf jeden Fall dabei. Dafür würde ich mich sogar selber am Vloggen versuchen.

Und was sagst Du dazu? Hast Du damals den Medienrummel um Louis mitbekommen? Kennst Du seine Nordkorea Vlogs schon? Wenn ja, hast Du jetzt auch so Bock auf eine Nordkorea Rundreise wie ich? Oder würdest Du Dich eher nicht über die Grenze ins Ungewisse trauen?

Selbstgemachte Lavendel Limonade

Von meiner großen Getränkeliebe habe ich Dir ja bereits mehrfach erzählt. Deshalb muss beim #28DaysofBlogging auch unbedingt das ein oder andere Rezept mit dabei sein und bisher ist das Line Up doch noch sehr dünn. Aus diesem Grund habe ich heute mal wieder ein Limonaden Rezept für Dich im Gepäck. Eigentlich gilt meine große Liebe ja dem Eistee, aber ab und an brauche auch ich etwas Abwechslung.

Wenn Limonade, dann darf es bei mir auch gerne einmal ein bisschen etwas ausgefallener sein. Zitrone kann ja jeder. Einer meiner absoluten Favoriten ist natürlich Lavendel. Einige sagen ja, dass Lavendel ein bisschen so schmeckt wie Seife riecht. Aber gerade dieser leicht seifige Abgang und dieser ungewohnter Geschmack haben es mir ganz besonders angetan. Genauso wie Jasmin, das muss man vielleicht einfach mögen.

Selbstgemachte Lavendel Limonade


Für ca. 500ml Lavendel Limonaden Sirup benötigst Du:

  • 300g Zucker
  • 5-7 EL getrockneten Lavendel (aus dem Reformhaus oder auch Flying Tiger)
  • Teebeutel plus Lebensmittelgarn oder ein richtig großes Teeei
  • Zitronensaft (frisch oder aus der Flasche)

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Als erstes vermischt Du den Zucker mit 600ml Wasser in einem Topf und bringst alles zum Kochen.
  2. Währenddessen füllst Du den Lavendel in den Teebeutel und verschnürst ihn gut (oder füllst alles in Dein Teeei) und gibst den Lavendel zum kochenden Zuckerwasser.
  3. Danach drehst Du die Flamme etwas runter und lässt alles etwa 20-30Minuten einkochen, so dass ein Sirup entsteht.
  4. Wenn der Sirup noch heiß ist, kannst Du ihn entweder in kleine Flasche abfüllen und sofort verschließen, dadurch hält er sich etwas länger. Oder Du wartest bis er abgekühlt ist und gibst einen großen Schuss Sirup in ein Glas zusammen mit einem riesigen Spritzer Zitronensaft und etwas Wasser und genießt alles eiskalt auf Eis!

Und was sagst Du dazu? Was sind Deine absoluten Lieblings Limonaden Sorten? Und was für eine Geschmacksrichtung sollte ich auf jeden Fall mal ausprobieren? Und was findest Du besser, Lavendel oder doch eher Jasmin? Ich könnte mich gar nicht entscheiden ;)

Limonade ist für Dich eher was für den Sommer, wenn es endlich mal ein bisschen wärmer wird? Kein Problem, nimm das Rezept solange einfach mit zu Pinterest:

DIY Challenge – ein Terrarium aus Holz

Letzte Woche haben die liebe Lisa (von Mein Feenstaub) und Dani (von Gingered Things) zu einer DIY Challenge aufgerufen – und zwar mit Holz und Pflanzen. Zugeben ich bin nicht unbedingt die begabteste Person wenn es um Handwerken geht. An der Nähmaschine schlag ich mich bedeutend besser, aber mit Säge und Hammer hab ich es nicht so wirklich. Deshalb habe ich sehr mit mir gerungen, ob ich wirklich mitmachen möchte. Als ich dann aber durch den Pinterest Kosmos für Inspiration gesurft bin, habe ich mich unsterblich in ein Terrarium verliebt.

Terrarium mit Sukkulenten und viel Kupfer Leisten sind ja gerade ganz großer Trend. Aber leider sind die Terrarien mit schönen Kupfer Stangen nichts für meinen schmalen Geldbeutel. Deshalb habe ich etwas getüffelt und mit etwas Holz und viel Heißkleber eine günstige DIY Variante gebaut, in der ich, so oft ich will, die Pflanzen austauschen kannst. Denn bei meinem Wüstendaumen würden die armen Sukkulenten im Glashaus nicht lange überleben.

DIY Terrarium aus Holz


Für ein Terrarium benötigst Du:

  • eine große, dickere Holzlatte (ca. 2M hoch – meine hatte die Maße 17x36mm)
  • mehrere sehr dünne Holzlatten (meine sind 2x6mm und ca. 1,2m lang, davon habe ich 6Stück benötigt)
  • Holzleim
  • Heißklebepistole
  • ein Stück Kordel

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst überlegst Du Dir wie groß Dein Terrarium werden soll und skizzierst ein entsprechend großes Achteck. Ich habe die Maße mit einem Mathe Rechner berechnet, so dass alles am Ende passt. Mein Achteck hatte einen Durchmesser von 21,5cm und eine Seitenlänge von 8,9cm.
  2. Wenn Deine Maße stehen, sägst Du Deine große Holzlatte zurecht, so dass die einzelnen Latten zusammen den Durchmesser Deines Achtecks haben. Danach zeichnest Du Die Seiten ein und sägst die entsprechenden Ecken ab, damit ein Achteck entsteht. Wenn alles passt, kannst Du die Holzlatten mit Holzkleber zusammenkleben.
  3. Als nächstes sägst Du die kleinen Holzlatten für die Seiten des Terrariums zurecht. Für die Seiten benötigst Du insgesamt acht einzelne Vierecke, die die gleiche Breite wie die Seiten Deines Achtecks haben (meine Vierecke sind 21,5×8,9cm groß). Dafür benötigst Du jeweils zwei lange Seiten und zwei kurze Seiten. Die kurzen Seiten werden zwischen den langen Seiten mit etwas Heißkleber festgeklebt, so dass ein „glattes“ Viereck entsteht und keine Kanten irgendwo überstehen. Deshalb berechnet sich die Länge der kurzen Seite aus der Länge der Seiten Deines Achtecks minus der doppelten Breite Deiner dünnen Holzleisten.
  4. Wenn Deine Vierecke getrocknet sind, kannst Du sie an Deinem Terrarium Boden festkleben. Dafür trägst Du am unteren Rand etwas Heißkleber auf und drückst das Holz Viereck auf Deine Bodenplatte. Nach dem ersten Viereck kannst Du die oberen Kanten der einzelnen Vierecke ebenfalls mit etwas Heißkleber zusammenkleben, so dass alles in Form bleibt.
  5. Nachdem Du alle Seiten angeklebt hast, kommt das Dach dran. Dafür sägst Du wieder die dünnen Holzlatten zu – meine Stäbchen haben eine Länge von 15cm. Für den Start klebst Du mit etwas Heißkleber zwei direkt gegenüber liegende Leisten in Dachform zusammen und klebst das Dach dann auf Dein Terrarium. Die Leisten sollten genau da ansetzen, wo zwei Seiten Vierecke aufeinander treffen. Die beiden Leisten dienen Dir als Basis für die restlichen Stäbchen, die Du nach und nach mit Heißkleber zuerst an den Eckpunkten und dann an Der Spitze festklebst.
  6. Wenn Du alle Deine Dachleisten angeklebt hast, ergibt sich eine nicht so schöne Spitze. Deshalb kannst Du mit etwas Heißkleber und der Kordel die Spitze verstecken. Dafür klebst Du den Anfang Deiner Kordel genau in der Dachspitzenmitte fest und klebst danach nach und in Schneckenform die Kordel so weit fest, wie Du möchtest. Fertig!

Und was sagst Du dazu? Träumst Du genauso wie ich von einem echten Hipster Terrarium mit viel Glas und Steinen und Sand und Sukkulenten? Und wie sind Deine handwerklichen Fähigkeiten? Bist Du genauso wie ich Handwerks-Analphabet und ziehst die Heißklebepistole dem Hammer vor oder bist Du ein echter Profi?

Dir fehlt grad die Zeit für ein bisschen Heimwerken, aber das DIY Terrarium soll unbedingt demnächst bei Dir auf dem Schreibtisch landen? Kein Problem, nimm die Idee solange mit zu Pinterest:

Näh Dir was – Punkt Punkt Komma Bluse

Eigentlich liebäugle ich schon seit einiger Zeit mit der Mitmach Aktion von Lisa (aka Mein Feenstaub) und Katha (aka Kathastophal) und neuerdings auch Jenni (aka Kunecoco). Nachdem ich aber letztes Jahr an zwei Kleidern komplett verzweifelt bin, hatte ich immer so meine Zweifel, ob ich beim Klamotten nähen wirklich so ein Händchen mit der Nähmaschine habe. Am Ende soll das Teil ja auch schließlich passen und halbwegs gut aussehen – nichts ist schlimmer als selbstgemachte Kleidung, wo man einfach sieht, dass sie selber gemacht ist. Sorry Muttis dieser Welt mit Baby Pumphosen und Co.

Nachdem ich aber die letzten Tage die ganzen Instastorys gesehen habe, dass alle an ihren Nähmaschinen sitzen und werkeln, hat es mich doch plötzlich gepackt. Dieses Mal muss ich mit dabei sein und nicht nur mit einer Tasche, sondern einem echt coolen Teil. Also habe ich gestern ganz tief in der Stoffkiste gewühlt und diesen wunderschönen Pünktchen Stoff ausgegraben. Daraus sollte eigentlich eines der komplett gescheiterten Kleider werden … deshalb konnte ich mich lange nicht dazu bringen aus dem Rest doch noch etwas schönes zu zaubern. Aber der Stoff ist einfach viel zu schön um in meiner DIY Kiste zu verkommen.

Also habe ich gestern spät auf dem Sofa gesessen und auf Pinterest nach einem Schnittmuster gesucht. So wirklich das richtige habe ich aber nicht gefunden und war schon wieder kurz davor alles hinzuschmeißen. So ganz Freestyle wollte ich mich bei meiner ersten Bluse nicht an die Nähmaschine wagen.

Doch dann fand ich diese Anleitung von Cotton and Curls für eine Bluse mit Peter Pan Kragen in Kastenform – Peter Pan Kragen, da kann doch nichts schief gehen, oder? Leider aber schon wieder kein richtiges Schnittmuster. Nachdem es aber immer später wurde, habe ich mir einfach gesagt, ach egal, ich probier das jetzt einfach. Wenn es doof wird, dann weiß ich wenigstens, dass der Stoff nicht für Klamotten gemacht ist.

Als Vorlage habe ich einfach ein Dolman T-Shirt aus dem Schrank gesucht und los ging es auch schon. Nicht sonderlich gerade oder mit viel Ahnung habe ich Vorder- und Rückseite auf den Stoff gemalt und wild drauf zugeschnitten. Ich hätte vielleicht bedenken sollen, dass es von Vorteil ist, wenn die einzelnen Teile halbwegs symmetrisch sind. Naja egal, das sieht am Ende eh keiner.

Während ich anfing die einzelnen Teile zusammen zu nähen, habe ich nach und nach noch ein paar Dinge am Schnitt verändert. Weil ich eine recht lange Bluse haben wollte, habe ich unten noch Schlitze eingeplant, so dass der Stoff schöner über den Poppo fällt. Mit meiner absoluten Birnenfigur brauche ich da immer ein bisschen Spielraum, ansonsten sehe ich leider schnell aus wie Modell Presswurst.

Außerdem habe ich mir überlegt, dass ich gerne eine Tasche vorne mit drauf haben möchte – Taschen kann man schließlich nie genug haben. Da könnte ich beispielsweise Notfall Gummitiere drin aufbewahren oder mal einen Mini Gecko mit mir rumtragen – beides sehr wichtige Optionen, auf die ich niemals verzichten könnte.

Nachdem ich nach diversen Stunden werkeln irgendwann nachts um eins dann endlich fertig war mit meiner ersten Bluse (ja beim Freestyle muss auch hin und wieder noch einmal etwas aufgetrennt und neu gemacht werden), stand ich vor dem Spiegel und konnte es kaum glauben. Die Bluse ist echt richtig gut geworden und ich würde sie genauso auch irgendwo kaufen – wenn es sie denn so geben würde. Vielleicht ist jetzt mein Klamotten selber nähen Fluch endlich gebrochen und ich sollte mich vielleicht doch noch einmal an einem Kleid versuchen?

Und wenn Du Dich jetzt fragst, wo ich diese geniale Kette herhabe, das war ein ganz tolles Weihnachtsgeschenk von der lieben Vera von Pauls Vera. Natürlich hat sie als DIY Guru dafür auch eine Anleitung auf dem Blog, wenn Du Dir selber auch so einen Diamanten zaubern willst, denn Diamonds are a girl’s best friend – wissen wir ja alle.

Und was sagst Du dazu? Hast Du Dich schon einmal am Klamotten Nähen versucht? Wenn ja, was ist Dein absolutes selbst gemachtes Lieblingsteil bisher? Und wie findest Du meine DIY Freestyle Bluse? Für den ersten Versuch ganz gut geworden, oder?

P.S. Und wie verplant sind denn bitte meine Fotos? Naja das hat man davon, wenn man im grauen Hamburg wohnt, wo nie die Sonne scheint und sich für Bilder nicht auf die Straße traut und mit Softbox im Schlafzimmer vor der weißen Wand rumtanzt.