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DIY Challenge – ein Terrarium aus Holz

Letzte Woche haben die liebe Lisa (von Mein Feenstaub) und Dani (von Gingered Things) zu einer DIY Challenge aufgerufen – und zwar mit Holz und Pflanzen. Zugeben ich bin nicht unbedingt die begabteste Person wenn es um Handwerken geht. An der Nähmaschine schlag ich mich bedeutend besser, aber mit Säge und Hammer hab ich es nicht so wirklich. Deshalb habe ich sehr mit mir gerungen, ob ich wirklich mitmachen möchte. Als ich dann aber durch den Pinterest Kosmos für Inspiration gesurft bin, habe ich mich unsterblich in ein Terrarium verliebt.

Terrarium mit Sukkulenten und viel Kupfer Leisten sind ja gerade ganz großer Trend. Aber leider sind die Terrarien mit schönen Kupfer Stangen nichts für meinen schmalen Geldbeutel. Deshalb habe ich etwas getüffelt und mit etwas Holz und viel Heißkleber eine günstige DIY Variante gebaut, in der ich, so oft ich will, die Pflanzen austauschen kannst. Denn bei meinem Wüstendaumen würden die armen Sukkulenten im Glashaus nicht lange überleben.

DIY Terrarium aus Holz


Für ein Terrarium benötigst Du:

  • eine große, dickere Holzlatte (ca. 2M hoch – meine hatte die Maße 17x36mm)
  • mehrere sehr dünne Holzlatten (meine sind 2x6mm und ca. 1,2m lang, davon habe ich 6Stück benötigt)
  • Holzleim
  • Heißklebepistole
  • ein Stück Kordel

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst überlegst Du Dir wie groß Dein Terrarium werden soll und skizzierst ein entsprechend großes Achteck. Ich habe die Maße mit einem Mathe Rechner berechnet, so dass alles am Ende passt. Mein Achteck hatte einen Durchmesser von 21,5cm und eine Seitenlänge von 8,9cm.
  2. Wenn Deine Maße stehen, sägst Du Deine große Holzlatte zurecht, so dass die einzelnen Latten zusammen den Durchmesser Deines Achtecks haben. Danach zeichnest Du Die Seiten ein und sägst die entsprechenden Ecken ab, damit ein Achteck entsteht. Wenn alles passt, kannst Du die Holzlatten mit Holzkleber zusammenkleben.
  3. Als nächstes sägst Du die kleinen Holzlatten für die Seiten des Terrariums zurecht. Für die Seiten benötigst Du insgesamt acht einzelne Vierecke, die die gleiche Breite wie die Seiten Deines Achtecks haben (meine Vierecke sind 21,5×8,9cm groß). Dafür benötigst Du jeweils zwei lange Seiten und zwei kurze Seiten. Die kurzen Seiten werden zwischen den langen Seiten mit etwas Heißkleber festgeklebt, so dass ein „glattes“ Viereck entsteht und keine Kanten irgendwo überstehen. Deshalb berechnet sich die Länge der kurzen Seite aus der Länge der Seiten Deines Achtecks minus der doppelten Breite Deiner dünnen Holzleisten.
  4. Wenn Deine Vierecke getrocknet sind, kannst Du sie an Deinem Terrarium Boden festkleben. Dafür trägst Du am unteren Rand etwas Heißkleber auf und drückst das Holz Viereck auf Deine Bodenplatte. Nach dem ersten Viereck kannst Du die oberen Kanten der einzelnen Vierecke ebenfalls mit etwas Heißkleber zusammenkleben, so dass alles in Form bleibt.
  5. Nachdem Du alle Seiten angeklebt hast, kommt das Dach dran. Dafür sägst Du wieder die dünnen Holzlatten zu – meine Stäbchen haben eine Länge von 15cm. Für den Start klebst Du mit etwas Heißkleber zwei direkt gegenüber liegende Leisten in Dachform zusammen und klebst das Dach dann auf Dein Terrarium. Die Leisten sollten genau da ansetzen, wo zwei Seiten Vierecke aufeinander treffen. Die beiden Leisten dienen Dir als Basis für die restlichen Stäbchen, die Du nach und nach mit Heißkleber zuerst an den Eckpunkten und dann an Der Spitze festklebst.
  6. Wenn Du alle Deine Dachleisten angeklebt hast, ergibt sich eine nicht so schöne Spitze. Deshalb kannst Du mit etwas Heißkleber und der Kordel die Spitze verstecken. Dafür klebst Du den Anfang Deiner Kordel genau in der Dachspitzenmitte fest und klebst danach nach und in Schneckenform die Kordel so weit fest, wie Du möchtest. Fertig!

Und was sagst Du dazu? Träumst Du genauso wie ich von einem echten Hipster Terrarium mit viel Glas und Steinen und Sand und Sukkulenten? Und wie sind Deine handwerklichen Fähigkeiten? Bist Du genauso wie ich Handwerks-Analphabet und ziehst die Heißklebepistole dem Hammer vor oder bist Du ein echter Profi?

Dir fehlt grad die Zeit für ein bisschen Heimwerken, aber das DIY Terrarium soll unbedingt demnächst bei Dir auf dem Schreibtisch landen? Kein Problem, nimm die Idee solange mit zu Pinterest:

Näh Dir was – Punkt Punkt Komma Bluse

Eigentlich liebäugle ich schon seit einiger Zeit mit der Mitmach Aktion von Lisa (aka Mein Feenstaub) und Katha (aka Kathastophal) und neuerdings auch Jenni (aka Kunecoco). Nachdem ich aber letztes Jahr an zwei Kleidern komplett verzweifelt bin, hatte ich immer so meine Zweifel, ob ich beim Klamotten nähen wirklich so ein Händchen mit der Nähmaschine habe. Am Ende soll das Teil ja auch schließlich passen und halbwegs gut aussehen – nichts ist schlimmer als selbstgemachte Kleidung, wo man einfach sieht, dass sie selber gemacht ist. Sorry Muttis dieser Welt mit Baby Pumphosen und Co.

Nachdem ich aber die letzten Tage die ganzen Instastorys gesehen habe, dass alle an ihren Nähmaschinen sitzen und werkeln, hat es mich doch plötzlich gepackt. Dieses Mal muss ich mit dabei sein und nicht nur mit einer Tasche, sondern einem echt coolen Teil. Also habe ich gestern ganz tief in der Stoffkiste gewühlt und diesen wunderschönen Pünktchen Stoff ausgegraben. Daraus sollte eigentlich eines der komplett gescheiterten Kleider werden … deshalb konnte ich mich lange nicht dazu bringen aus dem Rest doch noch etwas schönes zu zaubern. Aber der Stoff ist einfach viel zu schön um in meiner DIY Kiste zu verkommen.

Also habe ich gestern spät auf dem Sofa gesessen und auf Pinterest nach einem Schnittmuster gesucht. So wirklich das richtige habe ich aber nicht gefunden und war schon wieder kurz davor alles hinzuschmeißen. So ganz Freestyle wollte ich mich bei meiner ersten Bluse nicht an die Nähmaschine wagen.

Doch dann fand ich diese Anleitung von Cotton and Curls für eine Bluse mit Peter Pan Kragen in Kastenform – Peter Pan Kragen, da kann doch nichts schief gehen, oder? Leider aber schon wieder kein richtiges Schnittmuster. Nachdem es aber immer später wurde, habe ich mir einfach gesagt, ach egal, ich probier das jetzt einfach. Wenn es doof wird, dann weiß ich wenigstens, dass der Stoff nicht für Klamotten gemacht ist.

Als Vorlage habe ich einfach ein Dolman T-Shirt aus dem Schrank gesucht und los ging es auch schon. Nicht sonderlich gerade oder mit viel Ahnung habe ich Vorder- und Rückseite auf den Stoff gemalt und wild drauf zugeschnitten. Ich hätte vielleicht bedenken sollen, dass es von Vorteil ist, wenn die einzelnen Teile halbwegs symmetrisch sind. Naja egal, das sieht am Ende eh keiner.

Während ich anfing die einzelnen Teile zusammen zu nähen, habe ich nach und nach noch ein paar Dinge am Schnitt verändert. Weil ich eine recht lange Bluse haben wollte, habe ich unten noch Schlitze eingeplant, so dass der Stoff schöner über den Poppo fällt. Mit meiner absoluten Birnenfigur brauche ich da immer ein bisschen Spielraum, ansonsten sehe ich leider schnell aus wie Modell Presswurst.

Außerdem habe ich mir überlegt, dass ich gerne eine Tasche vorne mit drauf haben möchte – Taschen kann man schließlich nie genug haben. Da könnte ich beispielsweise Notfall Gummitiere drin aufbewahren oder mal einen Mini Gecko mit mir rumtragen – beides sehr wichtige Optionen, auf die ich niemals verzichten könnte.

Nachdem ich nach diversen Stunden werkeln irgendwann nachts um eins dann endlich fertig war mit meiner ersten Bluse (ja beim Freestyle muss auch hin und wieder noch einmal etwas aufgetrennt und neu gemacht werden), stand ich vor dem Spiegel und konnte es kaum glauben. Die Bluse ist echt richtig gut geworden und ich würde sie genauso auch irgendwo kaufen – wenn es sie denn so geben würde. Vielleicht ist jetzt mein Klamotten selber nähen Fluch endlich gebrochen und ich sollte mich vielleicht doch noch einmal an einem Kleid versuchen?

Und wenn Du Dich jetzt fragst, wo ich diese geniale Kette herhabe, das war ein ganz tolles Weihnachtsgeschenk von der lieben Vera von Pauls Vera. Natürlich hat sie als DIY Guru dafür auch eine Anleitung auf dem Blog, wenn Du Dir selber auch so einen Diamanten zaubern willst, denn Diamonds are a girl’s best friend – wissen wir ja alle.

Und was sagst Du dazu? Hast Du Dich schon einmal am Klamotten Nähen versucht? Wenn ja, was ist Dein absolutes selbst gemachtes Lieblingsteil bisher? Und wie findest Du meine DIY Freestyle Bluse? Für den ersten Versuch ganz gut geworden, oder?

P.S. Und wie verplant sind denn bitte meine Fotos? Naja das hat man davon, wenn man im grauen Hamburg wohnt, wo nie die Sonne scheint und sich für Bilder nicht auf die Straße traut und mit Softbox im Schlafzimmer vor der weißen Wand rumtanzt.

Selbst bedruckte Moltontücher – Baby Geschenkidee

Zur Zeit geht in meinem Bekanntenkreis wirklich der Baby Wahn um – wohin ich auch nur schaue, alle meine Freunde / Bekannte / Kollegen / alle anderen wollen schwanger werden, sind schwanger oder haben grad frisch Nachwuchs bekommen. Ich glaube daran erkennt man, dass ich langsam alt werde. Dabei fühle ich mich noch wie 23 und Kinder sind für mich gedanklich noch in  sehr weiter Ferne.

Das Problem bei den ganzen Kindern ist, dass mir nach und nach echt die Ideen für Baby Geschenke ausgehen. Zur Geburt schenkt man ja normalerweise etwas praktisches für die Kleinen und greift so hoffentlich den Eltern in der Anfangszeit wenigstens ein ganz kleines bisschen unter die Arme. Und je mehr Leute mit Kindern man kennt, umso mehr Ideen hat man schon verbraucht – ich will ja nicht immer das gleiche schenken. Umso dankbarer bin ich, wenn mir meine Lieblingskollegin mal wieder ein paar Tipps zusteckt – die weiß, wovon sie redet.

Das absolute Geschenke Highlight war bisher immer die selbst gemachten Baby Decken, insbesondere wenn sie selber gemacht sind. Nachdem ich aber mittlerweile gefühlt die zehnte Babydecke genäht habe (und die dauern wirklich lange), brauche ich endlich mal ein bisschen Abwechslung. So süß die kleinen Decken auch sind, irgendwann will man nicht mehr abends an der Nähmaschine sitzen und sich zum hundertsten Mal ein neues Muster raussuchen.

Als ich letztens dann auf einer Familienfeier war, habe ich eine neue unerlässliche Sache im Baby Kosmos kennen gelernt: Spucktücher (ja, sie sind genau dafür da, woran Du gerade denkst). Wenn Du selber Freunde mit Babys hast, weißt Du wie unglaubliche viele Spucktücher die kleinen am Tag verbrauchen. Da reicht keine Küchenrolle dieser Welt. Meistens gibt es die praktischen Helfer aber nur in weiß und nur selten in bunt oder mit Druck. Die weiße Variante finde ich etwas langweilig und die bedruckten, die ich bisher gesehen habe, waren nicht wirklich hübsch. Das kann ich selber doch besser. Und da kam mir endlich eine neue Idee für ein schönes DIY Babygeschenk: selbstbedruckte Moltontücher.

Selbst bedruckte Moltontücher


Für das Bedruckten benötigst Du:

  • Moltontücher – am besten zwei oder drei Mal bei 60°C vorgewaschen, ungewaschen nehmen die Tücher keine Farbe auf
  • Stofffarbe in Deiner Lieblingsfarbe
  • Stempel – meine Stempel sind alle von Marga Marina, weil sie einfach die schönsten Designs hat, ihre Stempel Kollektion findest Du hier
  • Zeitungspapier

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst breitest Du die Zeitung auf Deiner Arbeitsfläche aus, dass Du nicht ausversehen Deinen Schreibtisch / Küchentisch / was auch immer mit bedruckst
  2. Wenn noch nicht geschehen, solltest Du die Tücher vor dem Bedrucken bügeln. Dadurch verziehen sich Deine Stempelmotive nicht so sehr und die Tücher werden auch noch etwas weicher.
  3. Um die Stofffarbe auf Deine Stempel aufzutragen, kannst Du entweder ein Stempelkissen benutzen oder einen kleinen Schaumstoff Pinsel. Derzeit gibt es beispielsweise bei Søstrene Grene im Künstlerbedarf kleine Pinsel, die sich hervorragend dafür eignen.
  4. Wenn Du genug Farbe auf Deinen Stempel aufgetragen hast, kannst Du einfach wild drauf los stempeln. Ich habe mich für drei unterschiedliche Muster entschieden: ein versetztes Muster mit Bären, gerade Linien mit kleinen Füchsen und wild herumlaufende Tierpfoten.
  5. Wenn Deine Stofffarbe getrocknet ist, solltest Du noch einmal über die Tücher drüber bügeln um die Farbe etwas zu fixieren – fertig! Jetzt nur noch Schleife drum und ab damit in den Baby Geschenkkorb.

Und was sagst Du dazu? Bekommen bei Dir neuerdings auch alle Kinder? Oder hast Du bereits selber Kinder? Und was verschenkst Du am liebsten zur Geburt? Wenn es so weiter geht, brauch ich auf jeden Fall noch ein paar Ideen!

Die nächste Baby Party ist erst in ein paar Monaten, aber die bedruckten Spucktücher sollen auf jeden Fall im Geschenkkorb landen? Kein Problem, nimm die Idee solange mit zu Pinterest:

Süßkartoffel Pommes mit Zimt und Avocado Aioli

Heute habe ich mir mal einen Tag auf dem Sofa gegönnt – jeden Tag bloggen ist auf Dauer doch recht anstrengend. Aber ich bin recht stolz darauf, wie weit ich es bisher geschafft habe. Als ich gestartet bin, hätte ich es niemals im Leben gedacht, dass ich es wirklich bis Tag 17 schaffen würde. Normalerweise bin ich nicht der Durchhalte-Typ. Täglich schreiben und Vollzeit Job sind auch nicht so leicht unter einen Hut zu bringen. Deshalb gab es heute zum Abendbrot eine kleine Belohnung in Form von Pommes.

Da ich aber eigentlich etwas gesünder essen wollte im Februar, gab es heute die Süßkartoffel Variante mit eigenem Dip. Am liebsten esse ich Süßkartoffel Pommes mit Zimt, weil sie dadurch ein leicht süßliches Aroma bekommen. Dazu gab es Avocado Aioli mit einem kräftigen Spritzer Limette, die den perfekten Kontrast zum Zimt ist. Ich weiß, die Kombination hört sich im ersten Moment etwas abgefahren an, aber glaub mir, es lohnt sich auf jeden Fall das Rezept einmal auszuprobieren.

Süßkartoffel Pommes und Avocado Aioli


Für zwei Personen benötigst Du:

  • zwei große Süßkartoffeln
  • 2EL Öl
  • 1EL Mehl / Stärke
  • 1 große Prise Zimt
  • 1 Prise Chilliflocken
  • 1 reife Avocado
  • 2EL griechischer Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Limette

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst heizt Du den Backofen auf 200°C vor.
  2. Währenddessen wäschst Du die Süßkartoffeln und schneidest sie in kleine Spalten (Pommes Größe)
  3. Danach gibst Du sie entweder in eine große Schüssel oder einen Gefrierbeutel, gibst das Öl, Mehl, den Zimt und die Chiliflocken dazu und schüttelst alles solange durch bis sich die Gewürze gleichmäßig verteilt haben.
  4. Dann verteilst Du die Süßkartoffel Pommes gleichmäßig auf einem Backblech, so dass sie sich nicht überlappen und schiebst sie für ca. 25Minuten in den Ofen.
  5. Während die Pommes vor sich hin backen, halbierst und schälst Du die Avocado und gibst sie mit dem Joghurt in eine Schüssel. Dann presst Du darüber die Limette aus und zerdrückst den Knoblauch und gibst ihn ebenfalls dazu. Danach zerdrückst Du mit einer Gabel die Avocado und rührst alles solange durch bis eine cremige Aioli entsteht.
  6. Wenn die Pommes goldbraun gebacken sind, können sie aus dem Ofen und sofort mit der Aioli genossen werden.

Und was sagst Du Dazu? Isst Du lieber die alt bewährten Pommes aus Kartoffeln oder bist Du auch unter die Hipster gegangen und isst jetzt Süßkartoffel Pommes? Gibt es die neue Pommes Sorte auch neuerdings überall bei Dir (in Hamburg kann man jetzt echt überall die orangene Alternative bestellen)? Und womit würzt Du Deine Pommes am liebsten?

Zimt, Knoblauch und Avocado zusammen sind Dir grad noch nicht ganz geheuer und Du brauchst noch einen Moment bis Du Dich an dieses geschmackliche Abenteuer wagst? Kein Problem, nimm das Rezept solange mit zu Pinterest:

Mobile Niedlichkeit – Meerschweinchen Pin zum selber machen

Lange habe ich mich davor gescheut meine große Meerschweinchen Liebe hier auf dem Blog mit Dir zu teilen, da sie immer wieder verwirrte Gesichtsausdrücke und Verwunderung hervorruft. Irgendwann wird die ewige Frage wie, Meerschweinchen? auch einmal anstrengend. Aber weil meine beiden Pups Knöpfe die niedlichsten Mitbewohner der Welt sind, habe ich beschlossen, dass sie mehr Platz auf dem Blog bekommen sollen. Zum Beispiel in Form von niedlichen DIYs mit und für Meerschweinchen. Deshalb habe ich heute einen ganz tollen Pin zum selber machen für Dich, damit auch Du immer ein Stück Niedlichkeit mit dabei haben kannst.

Meerschweinchen Pin / Brosche


Für einen Pin benötigst Du:

  • ein Stück weißes Filz
  • ein Stück braunes Filz
  • Garn in den Farben schwarz, braun, rosa und weiß
  • eine Broschennadel

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Zuerst skizzierst Du freihändig zwei gleich große Meerschweinchen auf dem weißen Filz und schneidest sie aus.
  2. Dann schneidest Du aus dem braunen Filz einige Punkte zu, je nachdem wo Du gerne Flecken auf Deinem Meerschweinchen haben möchtest. Ich habe mich für einen großen Fleck auf dem Poppo entschieden. Außerdem benötigst Du noch ein kleines Ohr.
  3. Als nächstes nähst Du die Broschennadel auf der Rückseite von einem Meerschweinchen Zuschnitt fest.
  4. Danach nähst Du Deine Flecken und das Ohr auf den anderen Meerschweinchen Zuschnitt mit einem einfachen Stich auf.
  5. Dann ist das Auge und die Nase / Schnute dran. Dazu habe ich mit dem schwarzen und rosa Garn freihändig beides mit ein paar mehr Stichen gestickt.
  6. Als letztes vernähst Du die Rückseite mit dem Vorderteil an der Seite entlang, so dass die ganzen Nähte dazwischen verschwinden – fertig!

Jetzt kannst Du Deinen neuen kleinen knuddeligen Begleiter anpinnen, so dass Du an stressigen Tagen immer etwas mobile Niedlichkeit mit dabei hast.

Und was sagst Du dazu? Kennst Du noch jemanden, der Meerschweinchen hat? Und hattest Du als Kind auch einmal Meerschweinchen? Oder ein anderes Haustier? Und wie sieht Deine jetzige Haustier Situation aus?

Das nächste verregnete Wochenende naht und Du willst den Meerschweinchen Pin solange im Hinterkopf behalten? Kein Problem, nimm ihn einfach mit zu Pinterest:

Einfaches Mini Reise Portemonnaie

Also wenn es so bitter kalt wie heute ist, dann sehne ich mich nach Wärme und Sonne und Strand und Urlaub – geht Dir bestimmt nicht anders, oder? Am liebsten würde ich mich in den nächsten Flieger in den Süden schwingen und mich in ein Reise Abenteuer stürzen. Einfach mal wieder ein bisschen Sonnenstrahlen tanken und endlich diesen fürchterlichen Winter hinter mir lassen. Das wäre jetzt genau das richtige für mich.

Vorher müsste ich aber noch den Koffer packen und da bin ich eher einer von der minimalistischen Sorte. Ich habe keine Lust riesiges Gepäck hinter mir herschleifen zu müssen und stundenlang am Gepäckband zu warten. Bei mir muss alles kompakt, praktisch und bequem sein. Wenn nicht mindestens eine dieser drei Sachen gegeben ist, dann muss das Teil leider zuhause bleiben – egal ob Lieblingsteil oder nicht. So geht es mir auch beim Portemonnaie. Nachdem mir in China einmal mein Portemonnaie mit nicht wenig Bargeld gestohlen wurde, nehme ich nur noch eine Kompaktlösung mit, die sich nicht so leicht aus der Handtasche ziehen lässt. Denn ohne Kreditkarte dastehen möchte ich nicht noch einmal – der Schock reicht locker für den Rest meines Lebens.

Wenn Du bei Deiner nächsten Reise auch lieber den Taschendieben nicht in die Karten spielen willst, habe ich Dir heute genau das richtige DIY für Dich mitgebracht: ein Mini Reise Portemonnaie. In dem kannst Du alles unterbringen, was du brauchst. Denn Du hast genug Platz für zwei bis drei Karten, Scheine und ausreichend Kleingeld. Da sollte also hoffentlich kein Wunsch offen bleiben.

Mini Reise Portemonnaie


Für ein Mini Reise Portemonnaie benötigst Du:

  • das Mini Portemonnaie Schnittmuster – Klick hier 
  • Wollfilz oder SnapPap in der Größe 20x40cm
  • Garn in einer passenden Farbe
  • einen Druckknopf plus Zange
  • eine Lochzange, wenn Du SnapPap verwendest

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

Zuerst überträgst Du das Schnittmuster auf Deinen Stoff und schneidest es aus. Wenn Du mit SnapPap arbeitest, solltest Du die Ecken wie auf dem Schnittmuster eingezeichnet mit einer Lochzange ausstanzen, dadurch verhinderst Du einreißen. Dann schneidest Du die Schlitze für die Karten ein, am einfachsten macht sich das mit einem Cuttermesser oder Skalpell – aber schneid Dich nicht! Danach kannst Du einmal alles in Form falten, dass es sich gleich besser nähen lässt.

Als nächstes faltest Du den unteren Teil mit den Laschen falsch herum, so dass die Seiten rechts auf rechts liegen. Mit der Nähmaschine nähst Du dann die beiden inneren Laschen wie auf dem Bild eingezeichnet an der langen Seite zusammen. Die Nahtzugabe beträgt 0,5cm. Vergiss nicht die Enden zu verriegeln.

Als nächstes dreht Du das Portemonnaie richtig herum, mit SnapPap musst Du etwas ziehen, da das vegane Leder etwas störrisch ist. Danach nähst Du den oberen Teil mit den Kartenschlitzen mit dem Deckel zusammen indem Du an allen drei Kanten entlang nähst, so dass sich ein U ergibt. Als letztes musst Du nur noch den Druckknopf anbringen und dann bist Du auch schon fertig.

Das war es auch schon – war doch super einfach, oder? Und das Portemonnaie passt in jede Handtasche, Rucksack oder wo auch immer Du es dabei haben willst. Dabei ist es klein genug, dass es niemand so schnell zu fassen bekommt, aber trotzdem groß genug, dass Du das wichtigste immer dabei haben kannst.

Und was sagst Du dazu? Wurde Dir auch schon einmal Dein Portemonnaie geklaut? Und was ist Dein nächstes Reiseziel in diesem Jahr? Und träumst Du genauso viel von der Sonne, wie ich gerade?

Bis zu Deinem nächsten Urlaub dauert es noch ein bisschen, das praktische Mini Reise Portemonnaie soll aber auf jeden Fall mit? Kein Problem, nimm es solange mit zu Pinterest:

Der Kick am Morgen – Mango Melone Smoothie Bowl

Frühstück ist ja immer so eine Sache bei mir – ohne geht es gar nicht, aber morgens bin ich immer so gehetzt, dass ich mir nie die Zeit dafür nehme. Also hole ich mir irgendetwas auf dem Weg zur Arbeit oder löffle eine Schüssel Haferschleim vor dem Bildschirm, während ich schon die ersten eMails beantworte. Das ist zu einer ganz schlechten Angewohnheit bei mir geworden. Aber eigentlich habe ich mir vorgenommen, dass es dieses Jahr endlich mal etwas gesünder auf meinem Teller zugehen los.

Deshalb probiere ich gerade einige neue Frühstücksideen aus und bin bei dieser Variante hier hängen geblieben. Ein ähnliches Rezept habe ich Dir bereits letzte Woche gezeigt mit meinem Good Morning Smoothie, diese Smoothie Bowl geht in eine ähnliche Richtung, schmeckt aber noch viel fruchtiger (wenn das überhaupt geht). Die Kombination aus Melone und Mango hat einen leicht tropischen aber auch erfrischenden Kick und wird auf jeden Fall einer meiner neuen Frühstückslieblinge. Alternativ kann man den Smoothie aber auch abends auf dem Sofa löffeln. Wie so vieles bei mir in letzter Zeit, aber ich bin ein absoluter Süßigkeiten Junkie.

Mango Melone Smoothie Bowl


Für eine Smoothie Bowl benötigst Du:

  • ein kleines Glas gefrorene Mango
  • ein kleines Glas gefrorene Honigmelone (wenn Du keine im Kühlregal findest, kannst Du auch selber welche einfrieren)
  • ein halbes kleines Glas Kokoswasser

Wenn Du alles beisammen hast, kann es auch schon losgehen:

  1. Als erstes gibst Du alle Zutaten in einen Standmixer und pürierst alles solange durch, bis es Eiscreme Konsistenz hat. Wenn Du keinen Standmixer hast, kannst Du auch mit einem Pürierstab alles in einem hohen Becher durchmixen.
  2. Danach gibst Du den Smoothie in eine Schüssel. Du kannst die Smoothie Bowl ganz nach Belieben dekorieren, aber ich bin da eher Purist.
  3. Genießen!

Und was sagst Du dazu? Bist Du ein Frühstücksmensch oder bekommst Du morgens nichts runter? Was sind Deine absoluten Frühstückslieblinge, die ich auf jeden Fall mal probieren sollte?

Du denkst noch etwas über Abwechslung auf dem Frühstücksteller nach und willst die Smoothie Bowl demnächst einmal testen? Kein Problem, nimm sie einfach mit zu Pinterest:

Vom Durchhalten und der Mopsliebe

Mittlerweile schreiben wir Tag 12 vom #28DaysofBlogging und ich habe mich bisher wacker geschlagen. Aber heute rächt sich meine Planlosigkeit und wahllose Themenauswahl, deshalb ist es mal wieder Zeit für einen Real Talk. Eigentlich hatte ich für heute so viel geplant, wollte so viel vorbereiten für die kommende Woche. Ich bin seit zwölf Stunden am Werkeln und Basteln und irgendwie wollte heute aber auch so rein gar nichts klappen. Keine meiner Idee hat auch nur annähernd funktioniert und nebenbei bin ich in meiner Wohnung im Chaos versunken. Nun stehe ich zwischen Holzlatten, Nähmaschine und tausend anderen Bastelaccessoires und habe trotzdem nichts vorzuweisen.

Die Frustration ist groß und am liebsten würde ich das Handtuch werfen. Aber irgendwie will ich auch an meinem Traum vom Daily Blogging im Februar festhalten. Deshalb sitze ich spät abends mal wieder am Küchentisch, starre die Tastatur an und weiß nicht, was ich schreiben soll. Ich habe heute leider kein DIY für Dich, das ist nämlich irgendwo in der planlosen Selbstmach-Explosion von heute in meinem Wohnzimmer versunken.

Stattdessen habe ich Dir diesen wunderschönen Mops mitgebracht. Der hat so absolut überhaupt nichts mit DIY und Essen zu tun, aber niedlich ist er trotzdem. Und ich finde Mops Hunde ganz toll. Ja, ich sage Mops Hunde, weil ich das Wort Möpse irgendwie unpassend finde. So viel Niedlichkeit hat mehr verdient als mit eine obszöne Anspielung. In Situationen wie jetzt finde ich süße Tierbilder beruhigend, ja ich weiß irgendwie ein Klischee, aber irgendwo muss das ja herkommen. Diesen süßen Kerl hier habe ich in China getroffen, aber er war kein großer Freund von Ohren kraulen (leider). Niedlich gucken kann er aber wirklich gut.

Und was sagst Du? Was hast Du heute gemacht? Was machst Du in Situationen, in denen alles, aber auch wirklich alles schief geht? Hast Du irgendwelche Tipps für mich? Oder hast Du irgendwelche Themenwünsche für die kommenden Tage?

Große Google Analytics Liebe bei der Blogger@Work Konferenz

Kaum zu glauben, aber in 42 Tagen (!!) findet die erste Blogger@Work Konferenz in Hamburg statt und ich bin als Speaker dabei. Am 25.03. ist es endlich soweit, ich darf meine große Google Analytics Liebe mit den wundervollen Teilnehmern im Mindspace teilnehmen und mich hoffentlich diversen Fragen rund ums Thema stellen. Ich kann Dir gar nicht sagen, wie absolut über aufgeregt und hibbelig ich schon bin.

Bisher steht mein Talk nur in meinem Kopf und ich muss noch einiges vorbereiten. Aber bevor ich starte, will ich Dir natürlich die Möglichkeit geben noch ein bisschen an der Agenda mit zu pfeilen. Bei meinem ersten Vortrag zum Thema habe ich mich sehr auf technische Dinge fokussiert und dabei etwas vergessen, dass nicht alle Blogger meine große Liebe zu JavaScript teilen. Deshalb soll es sich diesmal mehr um das Interface von Google Analytics drehen und welche Möglichkeiten für Analysen es Dir bietet.

Häufig habe ich das Gefühl, dass die meisten Blogger Google Analytics nur nutzen um ihr Mediakit zu befüllen oder spätestens bei den Seitenaufrufen und Sitzungszahlen aufhören. Dabei kannst Du so viel mehr erfahren, wenn Du weißt, wo Du suchen musst. Google Analytics kann Dir diverse Anhaltspunkte für die Optimierung geben und beschränkt sich nicht nur auf Seitenaufrufe. Mit ein bisschen Know How kannst Du die Effektivität Deiner Social Media Aktivitäten messen, Deine gesteckten Ziele nachverfolgen und die häufigsten Ausstiegsseiten analysieren.

Das ist nur ein kleiner Einblick in all die Dinge, die ich geplant habe. Und was sagst Du dazu? Hast Du noch Fragen, die Dir unter den Nägeln brennen? Bist Du schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach der einen Zahl in Google Analytics? Du weißt immer noch nicht, was für eine Struktur die Reports haben? Oder Du hast noch ganz andere Fragen? Lass es mich wissen!